Verlegung des Termins hat sich gelohnt
241 Finisher bei Cross-Event "Pattensen läuft..."
- Der erste Startschuss der Volkslauf Saison im Landkreis: Die Läufer über die Fünf- und Zehn-Kilometer gingen gemeinsam auf die Strecke.
- Foto: ks
- hochgeladen von Karsten Schaar
Die Volkslaufsaison im Landkreis Harburg ist mit dem Crosslauf „Pattensen läuft …“ eröffnet. Erstmals fand der vom MTV Pattensen veranstaltete Lauf in diesem Jahr als Auftakt der Laufserie des Heidjer-Cups statt. Insgesamt überquerten 241 Finisher die Ziellinie. Es waren sogar 294 Voranmeldungen. Vielleicht brachte der Regen in der Nacht einige Läufer vom Start ab.
Traditionell wurden beim MTV die Fünf- und Zehn-Kilometer-Läufer mit dem ersten Start gemeinsam auf die Strecke geschickt. Als erster Läufer war Hannes Scheel von Blau-Weiss Buchholz nach 20,22 Minuten und zurückgelegten 5.000 Metern wieder im Ziel. Ihm folgte Bruder und Vereinskamerad Paul Scheel (20,58) und Paul Rogowski (21,24). Bei den Frauen war Lena Gandert (SG Wiste) mit 21,42 Minuten die Schnellste. Ihr folgten Maja Stein (21,53) und Janne Volkmer (@runners.coach, 21,58 min).
Über die zehn Kilometer feierte der Garstedter Jakob Stöckmann bei seiner Premiere bei einem offiziellen Lauf gleich den Sieg. Zur Hälfte des Rennens hatte er noch rund 30 Sekunden hinter Michel Blatter gelegen. Auf der Schlussrunde um den Sportplatz zog er jedoch an Blatter vorbei. Im Ziel hatte er mit 39,10 Minuten sechs Sekunden Vorsprung. Als Dritter kam Daniel Boesch (MTV Luhdorf-Roydorf/41,16) ins Ziel. Der Sieger war zuvor noch nie bei einem Wettkampf gestartet. „Höchsten einmal in der Uni“, so Stöckmann. Er fand die Strecke schön, aber auch schwierig. „Gerade bergab wurde es mit schwindenden Kräften schwieriger." Bei den Frauen war Leonie Maxime Sannemüller (49,35) die schnellste Läuferin vor Birgit Rusche (VfL Jesteburg/52,22 min) und Karina Balduhn (57).
Zudem gingen noch die Walker/Nordic Walker auf die Strecke. Die jüngeren Läufer bewiesen ihr Können über die 2.500 Meter (Jahrgang 2018 bis 2013) und 1.200 Meter (2017 bis 2020). Mit den Jüngsten ohne Zeitnahme über 400 Meter wurde schließlich das Ende der Veranstaltung eingeläutet.
„Das Organisationsteam ist einfach glücklich“, sagte Organisatorin Sandra Dose. „Die Verlegung von September in den April hat sich gelohnt.“ Im vergangenen Jahr waren nur 180 Starter dabei, weshalb die Veranstalter überlegten, ob sich der Aufwand bei der geringen Teilnehmerzahl überhaupt noch lohnt. Jetzt sieht sich der MTV auf einem guten Weg.
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
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