Feldbinder Spezialfahrzeugwerke erhalten IHK-Siegel als erstes Unternehmen im Landkreis
Ausgezeichnet für eine "TOP-AUSBILDUNG"

Freude über das Siegel herrschte bei (v. li.): Henri Krüger (Ausbildungsleiter Handwerk), Dr. Nina Lorea Kley, Martin Polzin (Ausbilder), Moritz Bahn (Auszubildender), Rebecca Ravens (Ausbilderin) und Angelika Harre (IHK-Ausbildungsleiterin)  Foto: thl
  • Freude über das Siegel herrschte bei (v. li.): Henri Krüger (Ausbildungsleiter Handwerk), Dr. Nina Lorea Kley, Martin Polzin (Ausbilder), Moritz Bahn (Auszubildender), Rebecca Ravens (Ausbilderin) und Angelika Harre (IHK-Ausbildungsleiterin) Foto: thl
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thl. Winsen. "Nicht nur die Ausbildung selbst, sondern auch die Qualität der Ausbildung, ist uns sehr wichtig. Deswegen schicken wir unsere Ausbilder auch laufend auf Fortbildungen", sagte Dr. Nina Lorea Kley, Geschäftsführerin der Feldbinder Spezialfahrzeugwerke in Winsen, als dem Unternehmen jetzt das Siegel "TOP-AUSBILDUNG" der Industrie- und Handelskammer (IHK) verliehen wurde. "Das ist der derzeitige Höhepunkt bei der Ausbildung", freute sie sich. Das landesweit einheitliche Siegel haben die IHKs in Niedersachsen als einen Baustein gegen den Nachwuchsmangel auf den Weg gebracht. Hintergrund ist, dass mehr als jeder dritte Betrieb nicht alle Ausbildungsplätze besetzen kann.
Die Firma Feldbinder ist das erste Unternehmen im Landkreis Harburg, das dieses Siegel erhalten hat. "Wir sehen die Ausbildung als Teil der Fachkräftesicherung und setzen uns sehr dafür ein, gute Mitarbeiter von Anfang an zu entwickeln", so Dr. Nina Lorea Kley weiter. "Dass mit dem Siegel jetzt unabhängige Experten bescheinigen, dass wir eine sehr gute Ausbildung bieten, ist eine hervorragende Auszeichnung und Bestätigung." Neben der guten Ausbildung ist Dr. Kley auch eine gerechte Bezahlung der Auszubildenden wichtig. Während die Handwerkskammern ein Bruttogehalt von 350 Euro im ersten Lehrjahr empfehlen, zahlt Feldbinder 750 Euro.
Ausbildungsmarketing und Recruiting, Start der Ausbildung, Organisation, Prüfung und Ausbildungsabschluss sowie Personalentwicklung – fünf Kategorien sind für das Siegel „TOP AUSBILDUNG“ entscheidend. Im ersten Schritt geht es um eine Selbsteinschätzung: 33 Fragen zu den genannten Kategorien müssen die Unternehmen in einem Qualitäts-Check beantworten.
"Durch den Qualitäts-Check erhalten die Unternehmen eine strukturierte Darstellung des Ist-Zustands und damit eine erste Idee, wo es möglicherweise Verbesserungspotenzial gibt“, erklärt IHK-Ausbildungsberaterin Angelika Harre. Auf Wunsch geben dann im zweiten Schritt die IHK-Ausbildungsberater auf Grundlage der Selbsteinschätzung Tipps und Hilfestellungen. Möchte sich das Unternehmen im dritten Schritt seine guten Ausbildungsleistungen durch das Qualitätssiegel bescheinigen lassen, muss es einer Überprüfung standhalten. Drei unabhängige Juroren – ein IHK-Ausbildungsberater sowie zwei externe Ausbildungsexperten – prüfen die Antworten aus dem Qualitäts-Check. Ein detaillierter Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen vervollständigt das Verfahren.
Der Qualitäts-Check und die Fachberatung sind kostenfrei, erst wenn es zum Audit kommt, werden, je nach Anzahl der Auszubildenden, Entgelte zwischen 700 und 1.400 Euro fällig. Eine Investition, die sich auszahlt, sagt Feldbinder-Geschäftsführerin Kley: "Die Vorbereitung auf das Audit und der Austausch mit den Experten haben uns Ideen geliefert, in welchen Bereichen wir uns noch besser aufstellen können."

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