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Nachfrage steigt: Samtgemeinde Apensen will weitere Kindertagesstätte bauen

Die neue Kita könnte unterhalb des Mensa-Neubaus (helles Dach) gebaut werden (Foto: Peter Sommer)
Apensen: KIndergarten | Um den steigenden Betreuungsbedarf von Kindern zu decken, plant die Samtgemeinde Apensen, auf der Fläche hinter dem Jugendzentrum und dem Kindergarten "Die Freunde" eine neue Einrichtung mit vier Betreuungsräumen zu bauen. Die Anzahl der Kinder in der Samtgemeinde bleibt laut Verwaltungschef Peter Sommer seit zehn Jahren zwar weitgehend konstant, die Nachfrage nach Betreuung steige aber immer weiter an. Die Einrichtungen in Apensen und Beckdorf sind komplett ausgelastet. Zurzeit stehen in Apensen im Elementarbereich rund 35 Kinder auf der Warteliste.
Im Jugendausschuss berieten die Politiker jetzt über die Möglichkeiten der zusätzlichen Kinderbetreuung. Die von Peter Sommer vorgestellte Lösung, einen Neubau mit vier Gruppenräumen zu errichten, würde - grob geschätzt - 1,8 Millionen kosten. Sommer stellte die Möglichkeit in Aussicht, noch ein zusätzliches benachbartes Grundstück zu kaufen, sodass der Neubau erweiterungsfähig ist.
Über den Raumbedarf von vier Betreuungsräumen sind sich die Politiker einig, doch hält Rolf Suhr (CDU) die Summe von 1,8 Millionen Euro eindeutig für zu hoch. Ruth Uhlendorf (CDU) forderte die Verwaltung auf, Alternativen zu präsentieren und herauszufinden, wie z.B. eine Betreuung in Containern (Modulen) aussehen könnte.
Auf eine Empfehlung für einen Betreiber konnten sich die Politiker nicht einigen. Der Kindergarten "Die Freunde" sind ausgelastet und kommen als Betreiber nicht in Frage. Elisabeth Salzburg-Reymann vom Kindertagestättenverband Buxtehude stellte die "Arche Noah" als möglichen Betreiber vor. Einige Eltern würden jedoch einen kirchlichen Betreiber ablehnen, erklärte Rolf Suhr.
Bauherr soll die Samtgemeinde sein. Der Verwaltungschef hatte zwar vorgeschlagen, dass die Gemeinde Apensen als Bauherr auftritt und das Objekt an die Samtgemeinde vermietet. Rolf Suhr konterte jedoch, dass der Träger, das ist die Samtgemeinde, auch Bauherr sein sollte. Mit zwei Stimmen für die Samtgemeinde als Träger, zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme gibt der Ausschuss diese Empfehlung an den Samtgemeinderat. Am Dienstag, 23. September, soll dort über Betreiber und Bauherr entschieden werden.