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Geothermie und mehr: Stackmann im Buxtehude setzt konsequent auf Umweltschutz

Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit: Dieter Stackmann (v. li.), Regina Meybohm, Monika Ix und Henning Schleemann zeigen die Papier- und wiederverwendbaren Tüten (Foto: wd / Stackmann)
Buxtehude: Stackmann | Wärme und Kälte aus der Erde, Reduzierung von Plastiktüten, Ladestationen für E-Mobile und E-Bikes: Im Modehaus Stackmann in Buxtehude, Lange Straße 39 bis 45, wird konsequent auf Nachhaltigkeit gesetzt. Einzigartig in der Region ist z.B. das Energiesystem "Geothermie", mit dem jetzt das gesamte Modehaus betrieben wird. "Das ist mein Steckenpferd", erklärt Dieter Stackmann. "Bei diesem System werden Wärme und Kälte für die Temperatur im Haus aus der Erde gewonnen." Der rund fünf Jahre alte Neubau wurde von vornherein mit Geothermie konzipiert (das WOCHENBLATT berichtete). Jetzt hat Stackmann den Altbau angepasst. "Zu den 35 rund 150 Meter tiefen Bohrungen für den Neubau haben wir weitere 40 Bohrungen für den Altbau durchgeführt", so Dieter Stackmann. Durch Rohre in der konstant 10,2 Grad Celsius temperierten Erde fließt je nach Bedarf warmes oder kaltes Wasser, das dort erwärmt oder gekühlt wird. Die dadurch gewonnene und mit Hilfe eines Wärmetauschers umgewandelte Energie nutzt Firma Stackmann zum Heizen oder Kühlen des Modehauses. Dafür wurden wasserführende Rohre in die Gebäudedecken gezogen. "Sie finden bei uns keine Heizungen mehr, alle Heizkessel sind außer Betrieb", erklärt Regina Meybohm, kaufmännische Geschäftsführerin von Stackmann. Auch drei der vier Kühlanlagen im Altbau wurden ausgebaut. Nur eine Anlage mit 180 Kilowatt steht für Spitzentage im Sommer weiterhin zu Verfügung.
Aktuell stellt Stackmann alle 6.000 Lampen auf LED um. "Jede Lampe sorgt für Wärme. Das bedeutet Kühllast, die wir durch den Wechsel auf LED reduzieren", erklärt Dieter Stackmann. Inklusive der rund 600.000 Euro für LED hat das Unternehmen zwei Millionen Euro für das neue Energiesystem investiert.
Auch in anderen Bereichen will Stackmann konsequent Ressourcen sparen. Um die Verwendung von Plastiktüten zu reduzieren, bietet das Haus kostenlose Papiertüten und kostengünstige wiederverwendbare Taschen an. Plastiktüten gibt es ab dem 1. April je nach Größe für 10 bis 20 Cent. "Wir können wegen des norddeutschen Wetters nicht auf komplett auf Plastik verzichten", erklärt Geschäftsführer Henning Schleemann. Die Einnahmen durch den Tütenverkauf stiftet Firma Stackmann für den Umweltschutz vor Ort.
Stackmann hat ein E-Mobil als Firmenwagen und hält für seine Kunden an der Viverstraße Ladestationen für E-Bikes und im Parkhaus Ladestadionen für E-Mobile bereit.
Übrigens: Auch in Sachen soziale Nachhaltigkeit ist Firma Stackmann ganz vorn. Gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Monika Ix hat die Geschäftsleitung u.a. ein Konzept für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter entwickelt, das langfristig die gute Qualität der Leistungen sowie die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden garantiert.