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"Alles nur heiße Luft"

Die SPD will erfahren haben, dass die Buskehre im neuen Schulzentrum so wie in Buchholz aussehen wird (Foto: oh)
 
Cornelia Ziegert

SPD streut neue Gerüchte um das Festplatz-Areal / Höper dementiert angebliche Landkreis-Pläne.

mum. Jesteburg. Die Jesteburger SPD kann sich offensichtlich nicht damit abfinden, dass alle Weichen für die Ansiedlung eines Famila-Marktes gestellt sind. Nur so lässt es sich wohl erklären, dass die SPD-Fraktionsvorsitzende Cornelia Ziegert in einer Ankündigung für eine Veranstaltung neue Gerüchte streut. Laut Cornelia Ziegert soll der Landkreis für den Neubau der gemeinsamen Buskehre für Grund- und Oberschule auf dem Parkplatz vor dem Freibad voraussichtlich eine Variante wie am Schulzentrum I (Buensener Weg) in Buchholz favorisieren. „Für den Festplatz und die neue Schießsportanlage würde dann wahrscheinlich weniger Fläche zur Verfügung stehen als bisher geplant“, so die Vorsitzende. Ihr Fazit: „Das dürfte dem Gemeinderat und den Schützen noch Kopfzerbrechen bereiten.“
Ziegert weiter: „Für die SPD hat der Neubau der Buskehre Vorrang vor allen anderen Nutzerwünschen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass durch die bauliche Gestaltung der Buskehre die maximale Sicherheit für die Schüler und eine optimale Einbindung in den Schulbusverkehr gewährleistet werden.“
„Alles heiße Luft“, heißt es aus dem Jesteburger Rathaus zu diesem Thema. „Wir diskutieren mit dem Landkreis alle möglichen Varianten“, sagt Samtgemeinde-Direktor Hans-Heinrich Höper. Es sei definitiv noch keine Entscheidung getroffen. „Mich würde interessieren, woher die Informationen stammen, die die SPD verbreitet.“ Höper weiter: „Ganz gleich, welche Variante am Ende gewählt wird, die Schützen werden genügend Platz für ihre Veranstaltungen haben.“
Am heutigen Mittwoch wird sich der Jesteburger Verwaltungsausschuss mit dem Vertrag beschäftigen, der den Verzicht der Schützen auf ihr Festhallen-Grundstück regelt. Nachdem der Gemeinderat bereits Mitte Januar grünes Licht für den Vertrag gab, sollen die Schützen erneut Änderungen wünschen. „Dabei handelt es sich um keine gravierenden Punkte“, so Höper. Wenn die Ausschuss-Mitglieder den Änderungswünschen zustimmen, wird als nächstes eine außerordentliche Mitgliederversammlung folgen. Nur wenn die Schützen ihre Festhalle aufgeben, kann dort das Unternehmen Famila einen großen Supermarkt bauen.
• Ihre Position zu diesem Thema werden die Sozialdemokraten im Zuge der Veranstaltungsreihe „SPD vor Ort“ darlegen. Für Samstag, 9. März, lädt die SPD zu einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr ein. Bevor Ortsbrandmeister Joachim Röhrs die Planungen zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an der Schützenstraße vorstellen wird, steht ein Rundgang über die zukünftigen Großbaustellen zwischen Moorweg, Schützenstraße und Am Alten Moor auf dem Programm.
Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Parkplatz vor der Festhalle, dem zukünftigen Standort für das „Famila“-Warenhaus. Von dort geht es zum Parkplatz vor dem Freibad, wo die Buskehre gebaut wird. Anschließend führt der Rundgang vorbei an den zukünftigen Baustellen der Sporthalle und der Oberschule zurück zum Feuerwehrgerätehaus.