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Brisanter Einsatz: Tanklaster bei Harsefeld verunglückt

Die Spezialisten der Feuerwehr nehmen die Unfallstelle in Augenschein (Foto: Feuerwehr Harsefeld)
jd. Kammerbusch. Es war ein hochbrisanter Feuerwehr-Einsatz und er dauerte die halbe Nacht: Rund 28.000 Liter Heizöl mussten am Montagabend auf der Kreisstraße 53 zwischen Griemshorst und Kammerbusch aus einem verunglückten Tanklastzug umgepumpt werden. Sicherheitshalber standen Trupps in Hitzeschutzanzügen bereit, die mit Löschschaum ausgestattet waren. Der Laster mit der explosiven Fracht war am Montag gegen 14 Uhr in den aufgeweichten Randstreifen geraten und neigte sich zur Seite. Dabei kippte der ebenfalls vollbeladene Anhänger um, nachdem er einen Baum entwurzelt hatte.

Der Fahrer hatte Glück: Er blieb unverletzt. Auch die Tankhülle wies trotz des Aufpralls kein Leck auf. Zunächst versuchte der Heizöl-Lieferant, den Lkw mit Hilfe eines herbeigerufenen Bergungsunternehmers aufzurichten. Doch dieses Vorhaben misslang, da der deformierte Tank zu bersten drohte. So wurde nach drei Stunden die Feuerwehr alarmiert. Neben den Ortswehren aus Harsefeld, Revenahe und Ruschwedel war der Umweltzug des Landkreises vor Ort.

Der Plan, das Heizöl über ein Ventil auf einen anderen Tankwagen umzupumpen, misslang. Die Gefahrgutspezialisten der Feuerwehr entschlossen sich daher, die Tankhülle mit Schneidgeräten zu öffnen. Das gestaltete sich aber außerordentlich zu schwierig, sodass sich die Aktion über vier Stunden hinzog. Erst gegen 1 Uhr nachts war der Einsatz beendet.