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Ein breites Angebot für Jugendliche

Noch ist es eine Baustelle: Das Jugendzentrum mit dem originellen Würfel. Im April soll Einweihung gefeiert werden
jd. Harsefeld. Futuristisch anmutender Kubus: Zukünftiges Jugendzentrum besticht durch außergewöhnliche Architektur. So mancher Schüler dürfte sich schon gewundert haben, welch überdimensionaler Würfel seit ein paar Wochen gegenüber der Haupt- und Realschule aus dem Boden ragt: Der futuristische anmutende Kubus mit seinen schrägen, gläsernen Seitenwänden ist der Hingucker des neuen Jugendzentrums, das voraussichtlich im April eröffnet wird. Es wäre sicher mal eine Herausforderung für den Mathe-Unterricht, den Rauminhalt dieses Würfel-Baus zu berechnen.

Mit der Errichtung des neuen Jugendzentrums konzentriert sich das Angebot für die Harsefelder Jugend in Sachen Bildung, Sport und Freizeit künftig rund um die Jahnstraße: Dort sind die weiterführenden Schulen angesiedelt, dort befinden sich die Sportstätten des TuS Harsefeld und dort haben auch die Pfadfinder seit ein paar Wochen ihr neues Domizil.

Dass schulische Bildung, offene Jugendarbeit und außerschulische Pädagogik in Harsefeld fortan geballt innerhalb eines 200-Meter-Radius im Süden Harsefelds stattfindet, ist jedoch mehr Zufall als das Ergebnis gezielter Planungen. Der Bau eines Jugendzentrums war notwendig geworden, da der bisherige Standort in der Schulstraße an die Rotenburger Werke verkauft worden ist, die dort eine Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung schaffen wollen.

Auch für die Pfadfinder, deren bisheriges Heim ebenfalls der Behinderten-Einrichtung weichen wird, musste etwas Neues gefunden werden. Sie haben ihr neues Quartier in der Haupt- und Realschule aufgeschlagen. Dort standen einige Klassenzimmer leer, die die Gemeinde nun als Gruppenräume für die Pfadis hergerichtet hat.

Einen Neuanfang gibt es beim Jugendzentrum in zweierlei Hinsicht. Es präsentiert sich nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich in einer ganz anderen Form: Jugendpfleger Alfred Schüch hat gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus jungen Politikern und Jugendlichen ein neues Konzept entwickelt. Außerdem bekommt Schüch Verstärkung: Die Gemeinde hat eine Halbtagsstelle für einen Sozialpädagogen ausgeschrieben.