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Fünfmal in der Woche Alarm: Generalversammlung der Samtgemeinde-Feuerwehren in der Harsefelder Festhalle

Die Festhalle war gut gefüllt: Alle Ortswehren entsandten Delegationen (Foto: Günter Kachmann)
jd. Harsefeld. 16 Ortswehren mit 612 Aktiven - darunter 45 Frauen - und durchschnittlich fünf Einsätze pro Woche: So lautet die aktuelle Statistik für die Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Harsefeld. Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin präsentierte auf der Generalversammlung der Blauröcke in der Harsefelder Festhalle aber nicht nur jede Menge Daten: Er nahm gemeinsam mit Kreisbrandmeister Peter Winter auch 83 Ehrungen sowie Beförderungen vor und berichtete über geplante sowie bereits umgesetzte Vorhaben. Besonders im Fokus stand dabei der Feuerwehr-Bedarfs- und Entwicklungsplan 2022.
Mehrere im Rahmen dieses Planes angeschobenen Projekte seien im vergangenen Jahr bereits abgeschlossen worden, so Wachlin. Dazu zählten verschiedene Bauvorhaben - allen voran der Neubau des Gerätehauses in Ahlerstedt. Aber auch die Anbauten an die Gerätehäuser in Harsefeld und Bargstedt seien wichtige Maßnahmen gewesen, so Wachlin. Bargstedt verfügt nun über die räumlichen Voraussetzungen, um - wie in der Bedarfsplanung vorgesehen - einen Status als Stützpunktwehr zu erhalten. Eine solche Wehr verfügt über eine technische Ausstattung, die es ermöglicht, bei bestimmten Einsätzen den benachbarten Ortswehren hilfreich zur Seite zu stehen.
Auch das neue "Flaggschiff" der Harsefelder Feuerwehr fand Eingang in Wachlins Bericht: Im vergangenen Jahr wurde die heiß ersehnte Drehleiter in Dienst gestellt. Bekanntlich mussten die Harsefelder lange dafür kämpfen, dass sie dieses rund halbe Million Euro teure Spezialfahrzeug erhalten. Zum Plan 2022 gehört auch das Konzept "Wasser in die Fläche": Zu diesem Zweck wurden für die Ortswehren Brest, Ruschwedel und Wohlerst Kleinlöschfahrzeuge angeschafft. Als "ärgerliche Ausgabe" bezeichnete Wachlin die Anschaffung neuer Atemschutzgeräte: Sämtliche Alt-Geräte müssen ausgetauscht werden, da der Hersteller keine Ersatzteile mehr liefert.
Zum Ende der Versammlung wurden die Urkunden für die geehrten und beförderten Feuerwehrmitglieder überreicht. Hervorzuheben ist die Ehrung von drei gestandenen Feuerwehr-Veteranen: Johannes Ahrens und Heinrich Vagts aus Kakerbeck sowie Johann Siebrecht aus Reith gehören seit nunmehr 70 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr an. Außerdem wurde Harald Lange zum Ehren-Ortsbrandmeister der Ahlerstedter Ortswehr ernannt und Pressesprecher Günter Kachmann erhielt das Landesfeuerwehr-Ehrenzeichen am Bande.