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Per Drahtesel sicher nach Harsefeld

Hat die Radweg-Pläne aus der Schublade geholt: Rainer Schlichtmann (Foto: jd)
jd. Harsefeld. Im kommenden Jahr geht wahrscheinlich ein langgehegter Wunsch der Griemshorster in Erfüllung: Der rund zwei Kilometer entfernt gelegene Ortsteil soll endlich mit einem Radweg an Harsefeld angebunden werden. Schon seit vielen Jahren kämpfen die Griemshorster dafür, dass Radfahrer auf sicheren Pfaden in den Geestflecken gelangen. Doch bislang landeten die Radweg-Pläne aus Kostengründen immer wieder in der Schublade.

Da es sich um eine Kreisstraße handelt, wäre zunächst der Landkreis beim Radwege-Bau gefordert. Doch die Verantwortlichen im Stader Kreishaus sahen offenbar keine Möglichkeiten, eine Finanzierung auf die Beine zu stellen. Nun springt der Flecken Harsefeld in die Bresche und übernimmt den Teil der Baukosten, die sonst der Kreis zu tragen hätte.

Laut Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann belaufen sich die Gesamtkosten auf mehr als 570.000 Euro. 65 Prozent davon übernimmt das Land Niedersachsen. Den Rest in Höhe von ca. 200.000 Euro zahlt folglich der Flecken. "Die Signale des Landes sind so zu interpretieren, dass der Radweg bereits 2017 gebaut werden kann", sagt Schlichtmann.

Für einen sicheren Schulweg hatten die Griemshorster Eltern bereits vor längerer Zeit in Eigeninitiative gesorgt: Sie errichteten mit Baumaterial, das die Gemeinde bereitgestellt hatte, einen Schotterweg, der hinter den Wohnhäusern entlangführt. Dessen Trasse soll nun für den neuen Radweg genutzt werden.