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Altenheim-Bau beginnt später

Auf dem Ex-Edeka-Gelände in Oldendorf stehen die Baumaschinen still. Die Fertigstellung des Altenheims wird sich verzögern

Verzögerung in Oldendorf: "Residenz-Gruppe" braucht planerische Kapazität für Projekt in Ahlerstedt

tp. Oldendorf/Ahlerstedt. Eigentlich sollten die Bauarbeiten für die neue Seniorenwohnanlage auf dem Ex-Edeka-Areal in Oldendorf bereits auf Hochtouren laufen (das WOCHENBLATT berichtete). Doch der Baubeginn des Altenzentrums wird sich bis voraussichtlich bis Juli verzögern. Grund: Die "Residenz-Gruppe Bremen", die den Komplex errichtet, benötigt ihre planerischen Kapazitäten für ein weiteres Bauprojekt im Kreis Stade: das neue Altenheim in Ahlerstedt. Und: Die "Residenz-Gruppe" wartet noch auf die endgültige Baugenehmigung, die voraussichtlich Ende Juni erteilt wird.
Aufgrund der Bauverzögerung wird die Anlage in Oldendorf nun voraussichtlich im Sommer 2014 fertig. Die von den Bürgern lang ersehnte erste Seniorenwohnanlage in dem Geest-Ort verfügt über 69 Pflegezimmer und zwölf Apartments mit 53 bis 82 Quadratmetern Wohnfläche. Die Vermarktung liegt in den Händen der Volksbank Oldendorf. In die moderne Einrichtung investiert die "Residenzgruppe" rund 7 Millionen Euro. Es werden 35 Arbeitsplätze in der Pflege geschaffen.
Unterdessen hat die "Residenz-Gruppe" den bevorstehenden Baustart für die neue Seniorenresidenz mit 77 Pflegeplätzen und acht Wohnungen in Ahlerstedt bekanntgegeben. Das Unternehmen investiert dabei rund sieben Millionen Euro und schafft 50 Arbeitsplätze.
Auch in Ahlerstedt gab es eine Verzögerung: Anwohner hatten sich monatelang wegen des aus ihrer Sicht zu geringen Abstands der Parkplätze zu ihren Grundstücken gewehrt.
Kürzlich haben die Abbrucharbeiten des Vorgänger-Gebäudes, einer ehemaligen Notschlachterei, begonnen. Das an der Stelle geplante zweigeschossige Gebäude verfügt über rund 3.300 Quadratmeter Wohnfläche. Es soll im Sommer 2014 eröffnet werden. Die Einrichtung stellt - entsprechend der Nachfrage - vorwiegend Einzelzimmer zur Verfügung.
Auch an Ehepaare hat die "Residenz-Gruppe" gedacht: Mit einem Vorflur, einem großen Bad sowie zwei Wohnräumen bieten die Pflegeappartements größtmöglichen Komfort für ein Ehepaar und die Möglichkeit, auch bei Pflegebedürftigkeit weiterhin zusammen zu wohnen.
• Eine weitere Seniorenwohnanlage plant die "Residenz-Gruppe Bremen" auf dem Gelände der alten Gaststätte "Delmer Hof" in Apensen. Das Vorhaben befindet sich in der politischen Beratung.