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"Mit allen zulässigen Mitteln"

Der Parkplatz am Bahnhof Klecken ist für den Pendleransturm viel zu klein (Foto: archiv)
mi. Klecken.

Beim Rosengarten-Dauerproblem „Parken am Bahnhof Klecken“ wird der Ton der Gemeinde jetzt rauer. Sollte sich keine andere Lösung finden, „werden wir alle rechtlich zulässigen Mittel einsetzen, um die Grundeigentümer davon zu überzeugen, sich doch etwas mehr für das Gemeinwohl einzusetzen“, sagte Bürgermeister Dietmar Stadie (SPD) jetzt auf dem Neujahrsempfang des Gewerbevereins Rosengarten.

Hintergrund: Der Park+Ride-Platz mit 144 Pkw-Stellplätzen am Bahnhof in Klecken reicht schon lange nicht mehr aus, um den Pendleransturm zu bewältigen. Eine geplante Erweiterung des Platzes scheitert aber seit Jahren daran, dass der Eigentümer der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen sich nicht mit der Gemeinde über einen Verkauf einigen kann.
Um endlich Bewegung in die Sache zu bringen, gibt es laut Bürgermeister Dietmar Stadie zwei Optionen. Die Verwaltung hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, mit der geprüft werden soll, ob statt einer Erweiterung der Bau eines neuen Parkplatzes an der Nord-Ostseite der Bürgermeister-Glade-Straße wirtschaftlich und planerisch machbar ist. (das WOCHENBLATT berichtete). Kommen die Experten zu einem negativen Ergebnis, dann, so bekräftigte Stadie, müssten alle planungsrechtlichen Mittel eingesetzt werden, um das Problem zu lösen.
Denkt die Verwaltung hier auch an „Enteignung“? Dazu wollte sich der Bürgermeister nicht äußern. Stadie: „Es ist für die Gemeinde und deren Bürger extrem wichtig, das Parkplatzproblem am Bahnhof Klecken zu lösen“. An die Eigentümer der Flächen gerichtet, sagte der Bürgermeister: „Die Tür steht offen, wir sind an einer Einigung nach wie vor Interessiert.
Der Eigentümer der in Frage kommenden Fläche will sich zum Sachverhalt nicht öffentlich äußern. Nur soviel: „Wenn der Bürgermeister etwas will, so soll er mit uns sprechen und die Sache nicht in die Öffentlichkeit tragen“, sagt der Landwirt aus Klecken.