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Zwei neue Kindergärten für Rosengarten - ein Millionenprojekt

Im Ausschuss wurde diese Lösung favorisiert: Der Kindergarten soll auf einem Grundstück gegenüber der Kirche entstehen

Gemeinde will Krippen- und Elementargruppen in Klecken und Iddensen schaffen

mi. Nenndorf. Die Gemeinde Rosengarten plant den Bau zweier neuer Kindergärten für insgesamt 80 Kinder. Entstehen sollen jeweils eine Elementargruppe (Kinder ab drei Jahren) und eine Krippengruppe Kinder ab 1,5 Jahren). Das sieht eine Empfehlung der Gemeindeverwaltung vor, die jetzt Thema im Ausschuss für Kinderbetreuung war. Die Gesamtkosten werden mit rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt.
Als favorisierte Standorte gelten dabei Klecken, Iddensen oder Nenndorf. In Klecken fehlen derzeit 15 Krippen- und zwölf Elementarplätze. Zwar bietet der gleich nebenan liegende Kindergarten Eckel ausreichend Elementarplätze, allerdings sieht man es in der Verwaltung als „unglücklich“ an, dass Eltern ihre Kinder zunächst nach Klecken in die Krippe, dann nach Eckel in den Kindergarten und dann wieder zurück nach Klecken in die Grundschule schicken müssen. Um in Zukunft flexibel auf die Anmeldezahlen reagieren zu können, sei auch in Klecken eine Elementargruppe notwendig. Vorgesehen ist, den Bau als Container- oder Holzrahmenkonstruktion (leicht umbaubar) zu errichten. Als Standort für Klecken kommen ein Grundstück gegenüber der Kirche (An der Thomaskiche) oder ein Teil des Schulhofes der Grundschule in Frage. Dabei tendierten die Ausschussmitglieder eher zum Standort gegenüber der Kirche. Obwohl CDU Vorsitzender Jan Willem Roeper Bedenken äußerte, ob eine Pavillionkonstruktion gegenüber eines sakralen Baus angemessen sei.
Der zweite Kindergarten soll als konventioneller Bau in Iddensen oder Nenndorf entstehen. In Nenndorf wäre laut Verwaltung zwar eine Fläche auf Südseite des Russweges denkbar, die allerdings noch von der Gemeinde erworben werden müsste. In Iddensen kommen gleich drei Standorte in Frage: Ein Grundstück nördlich der Feuerwehr (Vor dem Holze), eine Fläche an der Iddensener Dorfstraße und eine Fläche in der Straße „Auf der Schanze“. Allerdings befindet sich nur das Grundstück bei der Feuerwehr bereits im Gemeindebesitz. Im Ausschuss zeichnete sich eine deutliche Tendenz zu Iddensen ab. Der Vorteil: Direkt an der Kreisstraße 85 nach Harburg gelegen, sei der Standort für viele Pendler optimal. Die Standortfrage für beide Orte wird jetzt im Verwaltungsausschuss geklärt.

Kommentar

Wird das Geld mit dem Füllhorn verteilt?
Ist es wirklich „unglücklich“ zwischen den Kigas Klecken und Eckel hin und her zu wechseln? Die Verwaltung hält hier an einer Trennung zweier Orte fest, die in der „Mitte“ (Bahnhof, Rewe-Markt) längst zusammengewachsen sind. Manch Haus am Tekenbarg liegt weiter entfernt vom Klecker Kindergarten, als die Häuser in der Bahnhofstraße vom Eckeler Hort.
Gerade hat Rosengarten die Steuern erhöht, u.a wegen der Belastungen durch Kitaplätze. Wer beim Kitabau unbedacht das große Füllhorn ausschüttet, muss sich allerdings auch nicht wundern, wenn am Ende das Geld nicht reicht.
Mitja Schrader