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Betrug am Geldautomaten

Die Vorsatzstreifen sind alufarbig. (Foto: Polizei)
thl. Seevetal/Buchholz. In jüngster Zeit kam es in Seevetal und Buchholz insgesamt vier Mal zu Fällen von "Cash Tapping". Dabei kleben die Täter vor den Geldausgabeschacht von Geldautomaten Alustreifen, die der Geldausgabeklappe ähneln. Auf der Rückseite dieser Streifen befindet sich Klebeband, dass die auszugebenden Geldschein festhält.
Für den Kunden erscheint eine Fehlermeldung und er hat den Eindruck, dass die Ausgabeklappe geschlossen bleibt. Tatsächlich
öffnet sie sich hinter dem Alustreifen und schiebt das Bargeld gegen
den Kleber. Dort wird es festgehalten, während sich die Originalklappe für den Kunden unsichtbar wieder schließt.
Verlässt der Kunde den Geldautomaten, kommen die Täter und
sammeln das am Alustreifen festklebende Geld mit dem Vorsatzstück
ein. Danach geht es zum nächsten Automaten, weil die Gauner eine
Überprüfung der Bank oder der Polizei fürchten müssen.
"Wer einen derartigen Alustreifen bemerkt, sollte uns sofort unter der Notrufnummer 110 verständigen", sagt Detlev Kaldinski, Sprecher der Polizeiinspektion Harburg. "Ist das Geld infolge einer solchen Vorrichtung nicht herausgekommen, sollte der Automat in diesen Fällen nicht verlassen werden und ebenfalls sofort die Polizei informiert werden. Am besten nichts anfassen, damit die Spurensicherung tätig werden kann."