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Bauschutt im alten Gemäuer

Polier Andreas Brinkmann mit Kollegen bei Maurer-Arbeiten an einer Außenstrebe

Entdeckung: Historischer Müll in den Streben der Altstadtkirche Wilhadi

tp. Stade. Bei der Sanierung der Stader Altstadtkirche St. Wilhadi haben die Maurer um Polier Andreas Brinkmann ein Geheimis gelüftet: Der Inhalt der uralten Außenstreben aus Backstein besteht zum Großteil aus Bauschutt.
"Es war alles voller Müll", sagt Andreas Brinkmann nach dem Abriss der ersten Strebe. Vor allem mit zerbrochenen Findlingssteinen hätten Handwerker vor einigen Jahrhunderten die Außenpfeiler des gotischen Backstein-Sakralbaus gefüllt, so der Bau-Profi von der Harsefelder Firma Viebrock.
Wie berichtet, hat vor wenigen Wochen die mehrere Millionen Euro teure Sanierung der Wilhadi-Außenhülle begonnen. Sowohl die Stütz-Streben als auch die Wände sind mit Rissen übersät und bröckeln. Totz Gutachten war vor Beginn der Restaurierung der Inhalt der steinernen Stützen nicht bekannt.
Die Baustelle wandert in den kommenden Jahren um die denkmalgeschützte Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Die maroden Streben werden schrittweise abgerissen und neu gemauert. Für die anspruchsvolle Arbeit setzt das Unternehmen Viebrock bevorzugt ältere Mitarbeiter mit großem Erfahrungsschatz bei der Altbausanierung ein.