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Weiter Sex-Stalking gegen Marion M. aus Stade

Fingiertes Kontakt-Gesuch in einer Telefonzelle

"Am liebsten würde ich ihm den Hals umdrehen" / Sorge um die schwangere Tochter

tp. Stade. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln, doch das lässt den Stalker, der Marion M.* (49) aus Stade seit Monaten das Leben zur Hölle macht, offenbar kalt: Erneut verbreitet der Unbekannte Flugzettel mit der Aufschrift "Nuttenalarm, ruf mich an", ihrer Adresse und Handy-Nummer in der Stadt. Marion M. verdächtigt ihren Ex-Lebensgefährten.

Die handgeschriebenen, fingierten Kontaktgesuche seien erst in dieser Woche an Windschutzscheiben parkender Autos an der Hansestraße in Stade geheftet worden. Das WOCHENBLATT fand einen der Zettel in einer Telefonzelle am Kino am Hafen.
Vorangegangen waren in den vergangenen Monaten handfeste Bedrohungen per SMS. Zudem verteilte der Stalker selbst gemachte Flyer mit freizügigen Fotos von Marion M. u.a. in der Innenstadt und schickte die Pamphlete an das Stader Altenheim, in dem Marion M. als Pflegerin arbeitet.

Von den Verunglimpfungen ist auch Marion M.s Tochter (24) betroffen, deren Telefonnummer ebenfalls auf den neuesten Pamphleten notiert ist. Die junge Frau ist hochschwanger, die werdende Großmutter Marion M. entsprechend besorgt und aufgebracht über ihren Peiniger. Sie macht sich Sorgen, das Enkelkind könnte wegen der Aufregung der Mutter zu früh zur Welt kommen: "Am liebsten würde ich ihm den Hals umdrehen."

Marion M. sammelt die anrüchigen Flugzettel und bringt sie regelmäßig zur Stader Polizei.

*Name v. d. Redaktion gekürzt