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Anonyme Sarggräber in Hagen

Der Weg zur Kapelle wird gepflaster

Pflege-Offensive für den Dorf-Friedhof/Weg wird befestigt

tp. Hagen. Auch in ländlichen Gemeinden wie der Stader Ortschaft Hagen geht man neue Wege der Bestattungskultur. Auf Beschluss der Ortsrates sind auf dem Friedhof ab sofort anonyme Sargbestattungen möglich. Außerdem wird der Hauptweg des Gottesackers erneuert.

Die Ortschaft reagiert mit dem Angebot an halbanonymen Sarggräbern, die es im gesamten Stadtgebiet sonst nur auf dem Stader Geestberg-Friedhof und auf dem Horst-Friedhof gibt, auf die "steigende Nachfrage nach pflegeleichten Grabstätten", erklärt Bürgermeisterin Inge Bardenhagen. Die anonymen Sarggräber befinden sich auf einer schlichten Rasenfläche, deren Pflege in kommunaler Hand liegt. Die Namensschilder der Verstorbenen werden auf einer Stele angebracht.

Zwei neue Stelen für Namensschilder lässt die Ortschaft auch auf dem halbanonymen Urnen-Gräberfeld als Ersatz für die Wachbetonplatten errichten. Neu sind zudem pflegeleichte Urnengräber mit Rasendecke und schlichtem Kissenstein bzw. einfacher Gedenktafel.

Noch vor Ostern soll der zentrale Friedhofsweg von der Straße "Zur Mühle" bis zur Kapelle erneuert werden. Die weiche, aus einem Mineralgemisch, bestehende Decke wird durch ein festes Pflaster ersetzt. Baukosten: rund 17.000 Euro.
Bei viele Grabstellen sind die Nutzungsfristen abgelaufen. Die Gräber verwildern.Im Frühjahr soll der gesamte Friedhof daher im Zuge einer Pflege-Offensive optisch aufgewertet werden.