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Stade: Parken am Sande jetzt Thema in der Politik

Der „Sande“ wird bald wieder für den Jahrmarkt gebraucht (Foto: archiv)
bc. Stade. Jeder innenstadtnahe Parkplatz hilft den Geschäftsleuten in Stade weiter. Die CDU hat einen Antrag gestellt, den Platz am Sande dauerhaft als kostenpflichtige Stellfläche für Pkw freizugeben. Der Vorschlag greift eine WOCHENBLATT-Kampagne vor gut einem Jahr auf.

Im Januar 2015 forderte die Redaktion sowie mehrere Stader Kaufleute, den weitgehend ungenutzten Platz am Kreishaus zu öffnen, der die meiste Zeit im Jahr eher einer Betonwüste gleicht. Bürgermeisterin Silvia Nieber entschied sich für einen Kompromiss.

Sie ließ den Parkplatz bis Ende März offen. Von April bis Anfang November blieb der „Sande“ dagegen erneut verschlossen. Erst danach machte Nieber ihn wieder auf. 80 zusätzliche Parkplätze, über die sich die Geschäftsleute freuen.

Nun also wollen die Christdemokraten den Parkplatz ganzjährig nutzen lassen. Begründung: Es bestehe Bedarf an Parkplätzen, die zur Belebung der Innenstadt dringend erforderlich seien und die derzeit aufgrund des Fehlens des Parkhauses Stockhausstraße nicht zur Verfügung stünden.

Darüber hinaus seien einige Plätze im Untergeschoss des Sande-Parkhauses aktuell belegt, weil sie als Dauerparkplätze den Mitarbeitern der Gerichte zustehen. Deren oberirdische Parkplätze können sie aufgrund der Baumaßnahmen des Landkreises nicht nutzen.

Interessant ist der Antrag vor allem, weil er das Thema erstmals zu einem politischen macht. Und damit liegt die Entscheidung nicht mehr nur bei der Bürgermeisterin. Nieber hatte bisher eine dauerhafte Parkplatznutzung aufgrund der geplanten Veranstaltungen auf dem Sande ausgeschlossen. So beginnt z.B. am 31. März wieder der Jahrmarkt.