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Erneut Chance auf Fairness-Cup für die Kicker des Deinster SV

Der Deinster SV hat schon vier Fairness-Cups in der Pokalgalerie (v. li.): Vorsitzender Martin Jahnke, Mannschaftskapitän Julian Dubbels und Trainer Sönke Kreibich Fotos: tp/Jörg Struwe/fupa.net

Vereinsspitze ist sich sicher: "Das kann nicht nur Glück sein"

tp. Deinste. Fairness im Breitensport ist bei den Kreisliga-Fußballern des Sportvereins Deinster SV keine leere Floskel. Die Elf um Trainer Sönke Kreibich (43) hat jetzt zum wiederholten Mal die Aussicht auf den begehrten Fairness-Cup. Der Pokal samt Sachpreis wird jährlich deutschlandweit von der Versicherung VGH an Amateur-Fußballmannschaften vergeben.

Gezählt werden die gelben, roten und gelb-roten Karten je Spieler und Saison. Das Team, das in der Bilanz die Nase vorn hat, wird Sieger. Derzeit steht der Kreisligist Deinster SV im Landkreis Stade auf Platz eins und bundesweit auf Rang 32. Ein gutes Bild gibt derzeit Mittelfeldspieler Florian Krause ab, der nach 15 Saisonspielen bislang nur eine gelbe Karte kassierte.

Kritische Insider raunen, dass Kollege Zufall allzu sehr seine Hand im Spiel habe. „Das kann nicht nur reines Glück sein“, kontern Trainer Kreibich sowie der Kapitän der Ersten Herren, Julian Dubbels (24), und verweisen auf die Sammlung von vier Fairness-Pokalen, die inzwischen die Regale des Vereinsheims zieren: „Saison 2007/2008 und 2009/2010 zweiter Sieger im Landkreis Stade, 2012/2013 erster Sieger und 2015/2016 dritter Sieger“, steht auf den Plaketten der funkelnden Trophäen, auf die auch der Erste Vorsitzende Martin Jahnke (48) stolz ist.

Die Sportsmänner führen die Fairplay-Erfolge auf einen besonderen Trainings- und Spielstil zurück. Die besonders für Fouls anfälligen Zweikampfszenen sind wichtiger Trainingsschwerpunkt. Auf dem Platz gilt die Devise:“ Zweikämpfe tragen wir im Stehen aus.“ So werden etwa Fouls durch das berüchtigte „Zwischengrätschen“ von vornherein vermieden.

Käpt'n Julian Dubbels verweist zudem auf besonders faires Verhalten in einem Spiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SV Agathenburg/Dollern im Jahr 2017. Der Deinster SV verzichtete freiwillig auf ein vom Schiedsrichter versehentlich gegebenes Tor zum Zwischenstand von 3:0: „Am Ende entschieden wir das Spiel erfreulicherweise trotzdem noch 2:1 für uns.