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Terminal im Aufwind

Das "Buss"-Terminal am Stader Seehafen hat eine Fläche von 3,5 Hektar. An der 210 Meter langen Kaimauer an der Elbe nehmen Schiffe Fracht für den internationalen Handel auf (Foto: Buss Port Logistics GmbH)

Nach Startschwierigkeiten: "Buss"-Umschlagplatz am Seehafen Stade gut gebucht

tp. Stade. "Unser Terminal in Stade wird inzwischen gut genutzt", sagt Karin Lengenfelder, Pressesprecherin des Hamburger Hafenlogistik-Unternehmens "Buss" auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Nachdem die Auslastung des im Sommer 2012 eröffneten, 3,5 Hektar großen Seehafen-Umschlagplatzes am Industriestandort Bützfleth zunächst zu wünschen übrig ließ, wird die Anlage inzwischen immer häufiger gebucht.

Für den in der Nachbarschaft des Terminals ansässigen Windrad-Hersteller "Areva" verlädt "Buss" in diesem Jahr insgesamt rund 180 Rotorblätter für Offshore-Windkraft-Anlagen. "Zurzeit findet dafür eine Verladung pro Woche statt", sagt Karin Lengenfelder.

Zudem hat "Buss" einen Auftrag zur Verladung von Offshore-Flügeln des dänischen Herstellers "Vestas". Die Bauteile werden von Stade nach Frankreich transportiert.

Ein Hersteller für Windanlagen-Bauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hat hat am Stader "Buss"-Terminal Fracht nach Nordafrika verschifft. In den nächsten Wochen beginnt laut Karin Lengenfelder eine neue Produktion.

Regelmäßig wird auf dem "Buss"-Terminal Filterkohle umgeschlagen und auf dem Gelände in verschiedene Körnungen gesiebt. Empfänger der Filterkohle ist ein Kunde in Salzgitter.

Kürzlich hat "Buss" an der 210 Meter langen Stader Seehafen-Kaimauer Schornsteine für Industrieanlagen verladen.