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Ist der Weg frei für Netto?

Auf dieser Fläche will Jörg Schröder einen Netto-Discounter bauen
thl. Ashausen. Ende dieses Jahres läuft die von der Gemeinde Stelle gesetzte Frist für den Heimatverein Ashausen zur Ausarbeitung eines Dorfladen-Konzeptes ab. Doch das ein Konzept nicht vorgelegt wird, ist schon länger bekannt. Denn seit der Verein Anfang September nach Bürgerprotesten den Alten Schützenplatz als eigentlich anvisierten Standort aufgegeben hat, hat sich nichts mehr getan. Zwar hatte man sich mit dem "Heins Hof" an der Scharmbecker Straße/Ecke Am Osterberg noch kurzzeitig ein neues Areal ausgeguckt, doch schnell war klar, dass das Projekt an den Kosten scheitern würde (das WOCHENBLATT berichtete).
Deswegen "ruht" das Dorfladen-Team mit Christian Popp, Reinhard Behr und Dr. Friedrich-Wilhelm Graebner jetzt auch. Nach wie vor wolle man das Team aber wieder aufleben lassen ,wenn sich ein Investor findet, der das gewünschte Projekt umsetzt. Diesen wolle man dann mit Rat und Tat zur Seite stehen, heißt es.
Ist damit der Weg frei für den Netto-Discounter, den Investor Jörg Schröder auf einer Wiese an der Scharmbecker Straße am Ortseingang Ashausen bauen will? Im Frühjahr dieses Jahres, als beide Projekte bekannt wurden, hieß es, man wolle zunächst dem Heimatverein die Chance geben, etwas auf die Beine zu stellen. Ansonsten könne Netto kommen.
Doch soweit ist es offensichtlich trotzdem noch nicht. Aus politischen Kreisen ist zu hören, dass man der Discounter-Ansiedlung trotz allem skeptisch gegenüber stehe und man keine Eile habe, sich mit den Ansiedlungsplänen zu befassen. Begründung: Man wolle, wenn überhaupt, die Ansiedlung eines gut sortierten Marktes haben - und das sei bei Netto nicht der Fall.