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Blaumachen für die Fußball-WM: 1,4 Millionen Arbeitnehmer melden sich "krank"

(mum). Das werden die Chefs nicht gern hören: 1,4 Millionen Arbeitnehmer möchten während der 14-tägigen Fußball-Weltmeisterschaft blaumachen. Zu diesem Ergebnis kommt das Online-Reiseportal "Ab in den Urlaub". Durchschnittlich planen demnach die Befragten zwei Tage Arbeitsauszeit, vornehmlich als ungerechtfertigte Krankmeldung, ein. Das Reiseportal errechnete einen volkswirtschaftlichen Schaden von 446 Millionen Euro.
Die anstehende Weltmeisterschaft in Brasilien lässt die Herzen höher schlagen, aber auch viele fußballbegeistere Arbeitnehmer ungläubig auf die Uhren schauen. Denn wer nicht live vor Ort in Südamerika sein kann, hat durch die Zeitverschiebung ein Problem. Die Fernsehübertragungen der WM-Spiele finden meist abends und teilweise bis in die späte Nacht statt.
Doch Arbeitsrechtsexperten warnen: Wird ein Arbeitnehmer beim Blaumachen erwischt, drohen zum Teil erhebliche Konsequenzen. Nicht nur, dass die Fehlzeiten nicht bezahlt werden, auch Abmahnungen oder sogar Kündigungen können die Folge sein. Auf Nummer sicher gehen etwa 2,6 Millionen Arbeitnehmer. Sie haben zur WM Urlaub eingereicht.