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Chaos nach Einbruch – auch im Kopf: Angstzustände, Albträume und Panikattacken können die Folge eines Einbruchs sein

Riesenschock: Wenn Einbrecher ins Schlafzimmer eingedrungen sind und in Privates durchsucht haben (Foto: www.nicht-bei-mir.de)
Ein durchwühlter Wäscheschrank und Kleider verteilt auf dem ganzen Boden eine typische Szene nach einem Einbruch. Chaotische Zustände herrschen dann nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Kopf. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!” weist auf die schweren psychischen Folgen eines Einbruchs hin. Kriminologische Studien belegen, dass 87 Prozent der Einbruchsopfer Angst vor einem weiteren Einbruch haben. Nur noch jeder Dritte hält sich nach der Tat gerne in seiner Wohnung auf.
„Für viele Menschen bedeutet der Einbruch in die Privatsphäre einen Schock“, sagt Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative, die von Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei getragen wird. „Materielle Schäden werden in der Regel von den Versicherungen ersetzt.
Den Opfern macht aber das verloren gegangene Sicherheitsgefühl und der Verlust lieb gewonnener Erinnerungsstücke oft mehr zu schaffen“, betont Rieche. Prof. Dr. Michael Kellner, Leiter der Spezialambulanz für osttraumatische Belastungsstörungen am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, bestätigt die oft schwerwiegenden psychischen und psychosomatische Beschwerden nach einem Einbruch: „Bei über der Hälfte der Betroffenen treten Schlafstörungen und Ängste auf. Aber auch Magen-Darm-Probleme, Konzentrationsstörungen der eine niedergedrückte Stimmung kommen oft vor.“ Während bei manchen Opfern solche Beschwerden nur wenige Tage auftreten, kann es bei anderen Betroffenen durchaus zu einem chronischen Verlauf kommen, der Jahre andauern kann, so Kellner.
Schutz vor unliebsamen Eindringlingen in die Privatsphäre bietet die richtige Sicherheitstechnik. Fast 40 Prozent der Einbrüche scheitern daran. Einbruchshemmende Fenster und Türen verhindern zum Beispiel das sekundenschnelle Öffnen mit einem Schraubendreher. Alarmanlagen schrecken Täter ab und können im Einbruchsfall Nachbarn und Sicherheitsdienste alarmieren. Auf der Internetseite www.nicht-bei-mir.de werden Gefahren und geeignete Schutzmaßnahmen aufgezeigt. Die fachgerechte Beratung und Montage der geprüften Sicherheitstechnik vor Ort ist unerlässlich.

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