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So überzeugt die Bewerbung: Karrierecoach Ina Meyer gibt Ausbildungsplatzsuchenden Tipps für die Erstellung ihrer Unterlagen

Ina Meyer weiß, worauf Personaler achten (Foto: Ina Meyer)
(wd). Das Ziel einer Bewerbung ist, Aufmerksamkeit beim Personalentscheider zu erregen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Personalentscheider haben zwar für jede Bewerbung nur wenig Zeit, aber einen geschulten Blick. Sie erkennen typische Bewerbungsfehler sehr schnell und haben eine ganz andere Sichtweise auf die Unterlagen als ein Bewerber selber. Karrierecoach Ina Meyer empfiehlt, es dem Personalentscheider so leicht wie möglich zu machen und folgende Tipps zu beachten:
Das Bewerbungsfoto: Hat die Bewerbung ein Deckblatt, ist das Foto das erste, was der Personalentscheider vom Bewerber sieht. Daher sollte das Foto von einem Profi gemacht werden, eventuell sollten auch verschiedene Outfits ausprobiert werden. „Du wirst nicht alleine wegen Deines Fotos eingestellt, aber Du kannst wegen Deines Fotos nicht eingeladen werden“, sagt Ina Meyer.
Die Anrede im Anschreiben:
Wenn in einer Stellenausschreibung kein Ansprechpartner angegeben ist, sollten Interessenten recherchieren. Eine gute Möglichkeit ist ein Telefonat mit dem Unternehmen. Das hat den weiteren Vorteil, dass man im Anschreiben Bezug nehmen kann auf das geführte Gespräch. Allerdings: “Besser kein Name als der falsche“, sagt Ina Meyer.
Alle Daten auf einen Blick: Die Kontaktdaten sollten auf jeder Seite der Unterlagen stehen. So hat der Personalentscheider immer alle Angaben auf einen Blick.
Korrektur lesen lassen: Die Unterlagen sollten von einer außen stehenden Person Korrektur gelesen werden
Unterlagen vorm Abschicken ausdrucken: Es lohnt sich, vollständige Bewerbungsunterlagen vor dem Versenden auszudrucken. Ina Meyer empfiehlt, diese nebeneinander auszubreiten und dann einmal genau zu schauen: Gefällt mir das Layout? Sieht es so aus wie auf dem Bildschirm? Sind Schriftbild und –größe überall gleich? Sind die Absätze überall gleich? Falle ich mit meinen Unterlagen positiv auf? „Personalentscheider haben mir gegenüber bestätigt, dass Tipp- und Grammatikfehler, wie auch Layout ein k.o. Kriterium darstellen können“, erzählt Ina Meyer
E-Mail-Adresse: Keinesfalls sollte für die Bewerbung eine „Spaß-E-Mail-Adresse“ aus der Jugendzeit verwendet werden. l Soziale Netzwerke: Auch Personalentscheider sind vernetzt.Wahrscheinlich auch bei Facebook und Co. Daher ist es ratsam, darauf zu achten, was man postet. „Everybody is watching you!“, warnt Ina Meyer
Bewerbung in einer Datei versenden: Die meisten Bewerbungen werden mittlerweile als E-Mail-Bewerbung versandt. Dabei sollten Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Zertifikate in einer einzigen Datei verschickt werden. Denn bei einer umfangreichen Bewerbung muss jede Datei einzeln geöffnet, gelesen und ggf. gedruckt werden.
Individualität ist gefragt: Die Unterlagen sollen sich oder den Bewerber von der Masse abheben. Deshalb ist es enorm wichtig, dass die Unterlagen auf das Unternehmen und genau die Stelle ausgerichtet sind. Sobald ein Personalentscheider das Gefühl bekommt, eine Massenbewerbung vorliegen zu haben, ist der Bewerber raus.
Karrierekiller Konjunktiv: Bewerber sollten in ihren Unterlagen darauf achten, dass sie mit dem Personalentscheider auf Augenhöhe sind. Deshalb sollte auf den Konjunktiv wie „würde“, „könnte“ oder „dürfte“ verzichtet werden. Das kann als Unsicherheit ausgelegt werden.