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Orkan "Niklas" rodete den Landkreis Harburg

Impressionen der Orkan-Einsätze (Foto: Köhlbrandt)
thl. Landkreis. Mit teilweise brachialer Gewalt ist der Orkan "Niklas" - wie von den Wetterdiensten angekündigt - am Dienstag auch über den Landkreis Harburg hinweg gezogen. Die Folge: Nahezu alle 107 Ortswehren waren nahezu pausenlos im Einsatz und leisteten professionelle Hilfe.
Vielerorts lagen Bäume in den Oberleitungen und sorgten in Orten wie z.B. Vierhöfen für einen vollständigen Stromausfall. Auch in anderen Orten wie Avendorf oder Lübberstedt waren Bäume in die Oberleistungen gestürzt. Weiter wurden in vielen Orten Häuser und Fahrzeuge durch umgestürzte Bäume beschädigt, unter anderen in Marschacht waren Bäume auf PKW gestürzt. In Elstorf, Egestorf, Maschen, Salzhausen und Stelle stürzten Bäume auf Häuser und beschädigten dort teilweise Dächer erheblich.
Auch die Autobahnen und Bahnstrecken waren von dem Orkan betroffen, Feuerwehren mussten vielfach ausrücken, um die betroffenen Strecken von den umgestürzten Bäumen zu befreien. Die Kraft des Sturms war so enorm, dass große Bäume komplett entwurzelt wurden und die Wurzelteller aus dem Boden rissen. Das hatte Folgen für den Bahnverkehr. Nach zahlreichen Verspätungen stellten erst der Erixx und später auch der Metronom den Betrieb komplett ein. Busse wurden als Ersatzverkehr eingesetzt. Dadurch kamen Tausende Arbeitnehmer zu spät nach Hause. Doch auch wer mit dem Auto fuhr, war nicht viel besser dran. Grund waren zahlreiche Straßensperrungen aufgrund von Einsätzen.
Glücklicherweise wurden bei dem Unwetter nach jetzigem Stand aber keine Menschen verletzt.