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Gesundheitszentrum Salzhausen gewinnt Konturen: Nutzungspläne wurden vorgestellt

Gesundheitszentrums-Geschäftsführer Norbert Böttcher
ce. Salzhausen. "Die Pläne hören sich gut an. Bleibt zu hoffen, dass sie alle umgesetzt werden können!" Das war der Tenor der Informationsveranstaltung "Gesundheitszentrum Salzhausen - wohin?", zu dem die Arbeitsgemeinschaft von Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) unter dem Vorsitz von Markus Beecken nach Salzhausen eingeladen hatte. Vor zahlreichen interessierten Zuhörern wurden der Stand der Dinge und geplante Aktivitäten bei der Umwandlung des ehemaligen Krankenhauses in ein ambulantes, gemeinnütziges Pflegezentrum (das WOCHENBLATT berichtete) erörtert. Teilnehmer waren Thomas Edelmann, Regionalvorstand der Johanniter-Unfallhilfe (JUH), Angelika Tumuschat-Bruhn, Expertin für die Pflegeversorgungsstruktur im Raum Hamburg sowie Norbert Böttcher und Klaus-Jörg Bossow als Geschäftsführer des Gesundheitszentrums Salzhausen.
Thomas Edelmann erklärte, dass die JUH, die den Altbau der früheren Klinik übernommen hat, dort auf insgesamt 1.470 Quadratmetern eine Tagespflege mit 20 Plätzen, eine Kurzzeitpflege (18 Plätze), einen ambulanten Pflegedienst, eine Muster-Demenzwohnung und einen Aus- und Fortbildungsraum (auch für Veranstalter aus der Gemeinde) anbieten bzw. einrichten wollen. Zudem soll der ehrenamtliche JUH-Ortsverband hier seinen Standort bekommen. "Auch die Salzhäuser Musikschule will als Mieter hier musiktherapeutische Angebote bereithalten", so Edelmann.
"Der Neubau mit seinem bestehenden medizinischen Angebot bleibt Eigentum der gemeinnützigen Gesundheitszentrum Salzhausen GmbH. Der einstige Krankenhaus-Verwaltungstrakt wird Stützpunkt des Rettungsdienstes im Landkreis Harburg", führte Norbert Böttcher aus. Bezüglich der fachärztlichen Besetzung erklärte er, man sei unter anderem im Gespräch mit einem Orthopäden, der womöglich eine Zweitpraxis in Salzhausen eröffnen wolle. "Darüber hinaus verhandeln wir mit weiteren verschiedenen Fachärzten über einen eventuellen Einzug ins Gesundheitszentrum", so dessen Chef.
Bei der Veranstaltung anwesend war auch SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler. "Das Zentrum soll den Gesundheitsstandort Salzhausen sichern und das bestehende Angebot ergänzen", brachte sie auf den Punkt, worauf es ihr ankommt.