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Steigt die Stadt in Gastronomie ein?

Das Gasthaus "Zum nassen End" schließt in Kürze seine Türen, weil die Betreiberin nach Bayern zieht. Jetzt wurde bekannt, dass die Stadt das Gebäude gekauft hat
thl. Winsen. Die Stadt Winsen soll sich - wenn es nach dem Willen einiger Politiker geht - stärker im sozialen Wohnungsbau engagieren. Doch das, was die Verwaltung jetzt vor hat, fällt wohl eher nicht darunter. Denn die Stadt will das Gasthaus "Zum nassen End" in der Deichstraße kaufen - mitsamt Mobilar. Das erfuhr das WOCHENBLATT aus gut unterrichteter Quelle.
Steigt die Stadt jetzt ins Kneipengeschäft ein? Wohl eher nicht. Fakt ist aber, dass Inhaberin Birgit Fehlhaber Anfang 2016 die Türen schließen und nach Bayern umsiedeln will. Deswegen hat sie das Gebäude jetzt verkauft, und zwar an die Stadt mit Zustimmung der Politik.
Allerdings soll auch noch nicht feststehen, was mit dem Gebäude passiert. Das etwa 1.500 Quadratmeter Grundstück, das bis an die Luhe heran reicht, soll interessant für das Stadtentwicklungskonzept "Winsen 2030" sein, weil es ein hohes Entwicklungspotential besitze. Zumal es nebenan noch eine rund 6.000 Quadratmeter große unbebaute Fläche gibt. Das Problem: Das Konzept greift frühestens 2017. Bis dahin hätte die Stadt "totes Kapital" angehäuft. Es sei denn, das Gebäude wird erst einmal an den Landkreis als Flüchtlingsunterkunft vermietet. Platz genug gibt es darin und die Ausstattung ist auch da. Deswegen soll Bürgermeister André Wiese sich diese Option gelassen haben, munkeln Insider.