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Wünsche der Angehörigen respektieren: Landessuperintendent traf sich zum Gespräch mit Bestattern aus dem Kirchenkreis Winsen

Beim Treffen in Stelle (v. li.): Friedrich-Wilhelm Oberheide, Dieter Rathing, Georg Schmithüsen, Heike und Michael Dehning sowie Christian Berndt (Foto: Wilfried Staake)
ce. Stelle. Das Bestattungswesen war das Schwerpunktthema von Landessuperintendent Dieter Rathing, als er auf seiner Reise durch den Sprengel Lüneburg jetzt auch den Kirchenkreis Winsen besuchte. Der Sprengel Lüneburg umfasst zwölf Kirchenkreise mit insgesamt 236 Kirchengemeinden.
Im Steller Bestattungsinstitut von Heike und Michael Dehning traf Dieter Rathing auch deren Berufskollegen Friedrich-Wilhelm Oberheide (Winsen) und Georg Schmithüsen (Winsen und Garstedt). Der Superintendent interessierte sich insbesondere für die Wünsche von Angehörigen der Verstorbenen bezüglich der Trauerfeier und der letzten Ruhestätte. Die Anliegen der Hinterbliebenen fein auszutarieren, sei die hohe Kunst, waren sich die Bestatter einig. Im Gespräch zwischen Familien und Pastoren werde in aller Regel aber ein guter Weg gefunden. Gelegentlich komme es auch vor, dass Kirchenmitglieder lieber einen Trauerredner als einen Pastoren wünschen. "Es erstaunt mich, dass die Zahl der Todesfälle, bei denen es gar keine Trauerfeier mehr gibt, inzwischen bei 25 bis 30 Prozent liegt", sagte Dieter Rathing.
Aussegnungen - also kleine Andachten am Totenbett im Trauerhaus, im Krankenhaus oder Seniorenheim - kommen laut den Bestattern eher selten vor. Diese Zeremonie will Kirchenkreis-Superintendent Christian Berndt aus Winsen weiter bewerben, da er in seiner ehemaligen Gemeinde in der Heide gute Erfahrungen damit gemacht hat.
Kirchenkreis-Öffentlichkeitsbeauftragter Wilfried Staake wies schließlich auf die Gruppen für trauernde Angehörige hin, die sich am ersten und zweiten Mittwoch im Monat im Winsener Gemeindezentrum St. Marien treffen und auch Nichtmitgliedern der Kirche offenstehen.