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Einstieg in den Wohnungsbau

Auf dieser Fläche am "Ilmer Drift" sollen die Reihenhäuser entstehen
thl. Winsen. Ein erster Schritt in den Einstieg zum kommunalen Wohnungsbau. Die Stadt Winsen will in Eigenregie auf einer städtischen Fläche am Schulzentrum "Am Ilmer Barg" vier Reihenhäuser bauen. Die Politik hat dafür bereits einstimmig grünes Licht und 40.000 Euro Planungskosten in den Haushalt 2016 eingestellt.
Das Areal erstreckt sich von der Schule bis zur Straße "Ilmer Drift" und ist überwiegend unbebaut. Lediglich auf einem kleinen Teil der Flüche steht eine Raummodulanlage. Eine schulische Nutzung des Geländes sei auf Grund des schmalen Grundstückszuschnittes und der Entfernung zum Hauptgebäude nicht sinnvoll, so die Verwaltung in einer politischen Vorlage für den zuständigen Fachausschuss.
Deswegen hat die Stadt auf dem Gelände den Bau von vier eingeschossigen Reihenhäusern ins Auge gefasst, um Wohnraum für städtische Angestellte der unteren bis mittleren Einkommensstufen zu schaffen. Hintergrund: Durch den Ausbau der Grundschulen zu Ganztagsschulen müssen an mehreren Einrichtungen die Hausmeisterwohnungen weichen. Die Hausmeister könnten dann mit ihren Familien in die Reihenhäuser ziehen. Zumindest zwei Reihenhäuser könnten aber auch auf dem freien Markt angeboten werden.
Neben den Planungskosten rechnet die Stadt mit Baukosten in Höhe von rund 880.000 Euro, die in 2017 fällig werden sollen. Hinzu kommen jährliche Unterhaltungskosten von etwa 2.900 Euro pro Jahr. Dagegen stehen Mieteinahmen von etwa 37.200 Euro per Anno.