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Stadt beteiligt sich an Kosten zur Ausweitung des Krankenhauses Winsen

Auf dieser gekennzeichneten Fläche sollen die neuen Parkplätze entstehen

130 neue Parkplätze

thl. Winsen. Aufgrund von steigenden Patientenzahlen, die sowohl stationär als auch ambulant behandelt werden, hat sich die Situation auf den Parkplätzen am Krankenhaus Winsen weiter verschlechtert. Im Jahr 2016 wurden dort alleine rund 28.500 Patienten ambulant sowie 14.500 Patienten stationär behandelt. Der Neubau des Notfall- und Diagnostikzentrums sowie der große Zulauf von Patienten in die Zentrale Notaufnahme und die Kassenärztliche Notfallpraxis haben dazu beigetragen, dass der Nutzungsgrad erheblich zugenommen hat. Die Beschwerden von Patienten haben sich seit der Inbetriebnahme des Notfallzentrums erhöht, da auch insbesondere gehbehinderte und ältere Patienten es schwer haben, von den weiterliegenden Parkplätzen, die nicht angelegt und befestigt sind, in das Krankenhaus zu kommen. Darüber hinaus ist geplant, das Bettenhaus A durch einen viergeschossigen Anbau zu erweitern. Mit dem Anbau werden dringend erforderliche Erweiterungsflächen zur Schaffung von insgesamt 54 Bettenstellplätzen sowie zur Unterbringung von bisher in ausgelagerten und gemieteten Räumlichkeiten untergebrachten Mitarbeitern realisiert. Derzeit hat das Krankenhaus Winsen 255 Planbetten gemäß Krankenhausplan Niedersachsen.
Zur Realisierung der Parkplatzerweiterung möchte das Krankenhaus von der Stadt die Hälfte der anfallenden Investitionskosten haben, maximal jedoch 250.000 Euro. Im Rat gab es um dieses Thema eine strittige Diskussion. Bernd Meyer (Gruppe Grüne/Linke) votierte für den Bau einer Parkpalette: „Bis jetzt sind alle Parkplätze ebenerdig. Das ist ein enormer Flächenverbrauch.“ Diesen gelte es zu stoppen, sonst „ist das Krankenhaus bald in Roydorf angekommen“. Unterstützung bekam Meyer von der AfD, die der Einrichtung vorschlug, zugunsten einer Parkpalette auf den geplanten Wehengarten für Schwangere zu verzichten. Für Benjamin Qualmann (SPD) ist eine Parkpalette allerdings „jetzt nicht umsetzbar“.
„Warum wir?“, fragte FDP-Mann Nino Ruschmeyer. „Das Krankenhaus wird vom Landkreis betrieben. Ich halte es für falsch, wenn wir uns beteiligen.“
Den Bau einer Parkplatte erhob Bernd Meyer schließlich zum Antrag, fand dafür aber keine Mehrheit. Dafür beschloss den Zuschuss mit zwei Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen.