Warten auf die Förderung: Der Veranstaltungsraum im Apenser Schießstand soll saniert werden

wd. Apensen. Bisher haben die Schützen in Apensen ihren 1976 eingeweihten Schießstand an der Fruchtallee in Eigenarbeit saniert. Doch jetzt steht eine umfangreiche energetische Sanierung des Mehrzweck-Veranstaltungsraumes an. Z.B. sollen die Fenster erneuert werden und das Gebäude braucht neue und auch barrierefreie Toiletten. Die Investitionen liegen bei 280.000 Euro, die Gemeinde plant Zuschüsse von 100.000 Euro ein. "Bisher liegt uns der Förderbescheid vom Amt für regionale Landesentwicklung aber noch nicht vor", erklärt Samtgemeinde-Bürgermeister Peter Sommer.
Die Maßnahme sei dringend notwendig, weil auch andere Apenser Vereine und Verbände wie die Sportvereine, die Feuerwehr und die Landfrauen den Veranstaltungsraum im Schießstand für ihre Versammlungen nutzen. "Das Gebäude wird viel stärker frequentiert als früher", bestätigt Rolf Bürger, Vorsitzender des Schützenvereins. "Nach dem Abriss des Delmer Hofes bietet nur der Schießstand die Möglichkeit für Versammlungen für bis zu 200 Personen." An etwa 250 Tagen im Jahr sei Betrieb im Gebäude. Auch die Nutzung des Schießstandes durch den Schützenverein hat zugenommen, u.a. weil die Jugendarbeit ausgebaut wurde. "Beim Lichtpunktschießen bringen wir z.B. Kindern im Alter ab sechs Jahren die Technik bei", sagt der Vorsitzende Rolf Bürger. Etwa 30 Kinder trainieren im Verein, zum Jungschützenverein gehören rund 60 und zum Hauptverein 450 Mitglieder. "In allen Altersgruppen und Disziplinen sind wir bis hin zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften sehr erfolgreich", so Rolf Bürger.

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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