Polizeimeldungen vom 2. bis 4. Mai 2025
Schlägerei mit Paketzusteller und Verletzte bei Unfall
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- Foto: sra
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Folgende Vorkommnisse vermeldet die Polizeiinspektion Harburg für den Zeitraum von Freitag, 2. Mai 2025, bis Sonntag, 4. Mai, 12 Uhr:
Buchholz: Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung an Pkw
In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 3.45 Uhr hörte ein Anwohner im Drosselweg ein lautes Klirren und anschließend die Alarmanlage eines Pkw. Als er aus dem Fenster auf die Straße sah, konnte er niemanden mehr entdecken. Die Seitenscheibe eines geparkten Pkw wurde mittels unbekannten Gegenstands eingeschlagen. Aus dem Pkw wurde zum Glück nichts entwendet.
Zeugen oder weitere Anwohner, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Harburg unter Tel. 04181-2850 zu melden.
Hollenstedt: Fahren ohne Fahrerlaubnis
Ein 15-jähriger Tostedter fiel Beamten der Polizeistation Tostedt am Samstagabend gegen 20.10 Uhr auf einem Kleinkraftrad auf, da er mit über 50 km/h unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Jugendliche lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung besitzt und ein Kleinkraftrad von maximal 25 km/h führen darf. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde dem Beschuldigten untersagt.
Ashausen: Bahnhofsvorplatz - Doppelter Einbruch in Snackautomaten
In der Nacht zu Samstag versuchten Täter in Ashausen einen am Bahnhof aufgestellten Snackautomaten aufzubrechen. Der Versuch misslang, sodass die Täter in der Nacht zu Sonntag erneut einen Versuch unternahmen, bei dem es gelang, die Tür gewaltsam zu öffnen. Durch einen Zeugen wurden sie bei der Tatausführung gestört und flüchteten erneut ohne Beute vom Tatort.
Stelle: Schlägerei nach zu schneller Fahrt
Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Anwohnern und dem Fahrzeugführer eines Paketlieferdienstes kam es am Samstagnachmittag. Da Anwohnern der Lieferfahrer bereits wiederholt zu schnell in ihrer Straße fahrend aufgefallen war, entschieden sich Vater und Sohn, den Fahrer zur Rede zu stellen. Aufgrund von Unstimmigkeiten entwickelte sich aus dem Gespräch eine körperliche Auseinandersetzung, infolgedessen zwei Personen leicht verletzt wurden. Es wurden Strafverfahren gegen alle Beteiligten eingeleitet.
A1 Rade: Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignete sich am Samstag gegen 11 Uhr ereignete auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg. Aufgrund einer einspurigen Überleitung auf die A261 bildete sich auf der A1 ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Rade.
Eine 37-jährige Skoda-Fahrerin und die nachfolgende 41-jährige Fahrzeugführerin eines Ford bemerkten das Stauende rechtzeitig und bremsten ihre Fahrzeuge ab. Darauffolgend näherte sich eine 34-jährige Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Nienburg, welche die Situation falsch einschätze, auf das Heck des Fords auffuhr und diesen auf den Skoda schob.
Die Unfallverursacherin und die 73- jährige Beifahrerin des Ford wurden bei dem Unfall leicht verletzt und vorsorglich in ein nahegelegenes Krankhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand zum Teil hoher Sachschaden.
Gegen die Verursacherin wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Neu Wulmstorf: Betrug am Telefon
Eine Neu Wulmstorfer Bürgerin wurde Opfer von hinterlistigen Betrügern, die am Telefon vorgaben, das Ersparte der Dame in Sicherheit bringen zu wollen. Die sich als Polizeibeamte ausgebenden Betrüger überzeugten sie davon, dass ihr Geld auf dem jetzigen Konto nicht sicher sei und daher umgehend auf ein anderes Konto überwiesen werden müsste. Die Gutgläubigkeit der Dame bescherte den Betrügern mehrere Tausend Euro.
Die Polizei rät bei solchen Anrufen:
- Legen Sie den Hörer umgehend auf! Seien Sie zu Ihrem eigenen Schutz mal unhöflich.
- Die Polizei ruft niemals mit der Rufnummer 110 an.
- Machen Sie am Telefon niemandem gegenüber Angaben zu Ihren Vermögensverhältnissen oder Aufbewahrungsorten- auch nicht beiläufig.
- Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte erfragen solche Daten niemals am Telefon.
- Sollten Sie bei Telefonaten mit der Polizei an deren Echtheit zweifeln, rufen Sie die Polizeidienststelle nach einer eigenständigen Nummernsuche selbst zurück.
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Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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