Bürger in Winsen und Buchholz bislang diszipliniert
Bislang 240 Tests in den Coronazentren

Vom Landkreis Harburg aufgestellt, von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben: das Abstrichzentrum am Buchholzer Krankenhaus
  • Vom Landkreis Harburg aufgestellt, von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben: das Abstrichzentrum am Buchholzer Krankenhaus
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz/Winsen. Das erste Zwischenfazit ist positiv: Die Corona-Testzentren, die an den Krankenhäusern Winsen und Buchholz eingerichtet wurden, werden von den Bürgern gut und diszipliniert angenommen. Das erklärt Andres Wulfes, Pressesprecher des Landkreises Harburg, auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Bislang wurden in den beiden Containern, die der Landkreis Harburg aufgestellt hat und die durch die Kassenärztliche Vereinigung betrieben werden, rd. 240 Menschen getestet. Das Ergebnis steht in der Regel nach einem bis drei Tagen fest.
Wie berichtet, sollen in den Abstrichzentren Menschen getestet werden, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Corona-Erkrankung vorliegt. Wichtig: Ein direkter Zugang ist nicht möglich, Patienten ohne Termin werden abgewiesen. Am ersten Tag wurden 29 Bürger getestet, am zweiten Tag 80 Bürger und am dritten Tag 76 Bürger. Für Donnerstag waren 52 Termine vereinbart. An den Standorten in Winsen und Buchholz können bis zu 144 Tests pro Tag durchgeführt werden.
Um einen Termin im Coronazentrum zu erhalten, gibt es zwei Wege: Die Patienten wenden sich an ihren Hausarzt, der den Fall an das Gesundheitsamt meldet. Dieses nimmt Kontakt zu dem Patienten auf und vereinbart einen Termin. Wahlweise können sich Patienten an die Hotline des Landkreises Harburg wenden (Tel. 04171-693111, montags bis freitags 9 bis 15 Uhr). Achtung: Das gilt nur für Bürger, die keinen Hausarzt haben oder diesen nicht erreichen können.
Wichtig: Bis das Ergebnis des Tests feststeht, müssen die Patienten zu Hause bleiben und sollen soziale Kontakte vermeiden. Wenn sich der Verdachtsfall bestätigt, muss der Betroffene auf bindende Anordnung des Gesundheitsamts zwei Wochen zu Hause bleiben. Das Gesundheitsamt übernimmt den täglichen Kontakt und sorgt für die Identifizierung von Kontaktpersonen. Nur bei schweren Erkrankungsverläufen wird der Patient stationär im Krankenhaus aufgenommen und dort behandelt.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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