Reise nach Masuren
Deutsch-Polnische Gesellschaft Buchholz auf Reisen
- Eine der beiden Reisegruppen der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft aus Bucholz, die nach Masuren reiste
- Foto: Inge Pape
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Buchholz (DPG) war auf Reisen in Polen. Aufgrund des großen Interesses organisierte und begleitete Vorstandsmitglied Wilhelm Pape im Namen der DPG gleich zwei einwöchige Reisen nach Masuren.
Zentraler Ausgangspunkt war Allenstein, eine aufstrebende Stadt mit fast 200.000 Einwohnern. Nikolaus Kopernikus lebte und wirkte hier zeitweilig im 16. Jahrhundert.
Von Allenstein ging es an die Masurische Seenplatte, nach Rastenburg, wo sich in der Nähe noch die gesprengten Trümmer der ehemaligen Wolfsschanze befinden. Dort hielt sich Adolf Hitler von 1941-44 fast ununterbrochen auf, mehr als in Berlin. Das Attentat vom 20. Juli 1944 wurde minutiös nachgestellt. Das Attentat misslang, Oberst Graf von Stauffenberg und viele Mitstreiter wurden noch am selben Abend und in der Folgezeit hingerichtet.
Die nahegelegene Krutynia in der Johannisberger Heide lud zu einer entschleunigenden Stakenbootsfahrt ein. Das genaue Gegenteil: ein Besuch von Nikolaiken, einem Hotspot und ein Paradies für Wassersportler. Eine Bootsfahrt auf dem Spirdingsee, dem Masurischen Meer, rundete diesen Programmteil ab.
Auf der Hin- und Rückfahrt nach Masuren wurden der weltbekannte Oberländische Kanal und die Marienburg, das beeindruckende, von den Deutschen Ordensrittern gebaute spätere Weltkulturerbe, besucht. In Danzig und Stettin standen Stadtbesichtigungen auf dem Programm. Danzig mit seiner wechselhaften Geschichte zwischen Polen und Deutschland. Stettin, die Geburtsstadt von zwei späteren russischen Zarinnen.
Ein prall gefülltes Programm wurde von professionellen sachkundigen Reiseleiterinnen begleitet und einem erfahrenen Busfahrer sicher durchgeführt.
Im nächsten Jahr plant Wilhelm Pape eine Reise in die Normandie und Bretagne.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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