Toller Start ins Jahr 2021
Erste COVID-19-Impfung im Landkreis Harburg

Dr. Jörn Jepsen, ärztlicher Leiter der Impfzentren in Buchholz und Winsen, und Gesundheits- und Krankenpflegerin Nadine Fischer, die ehrenamtlich für die Johanniter im Einsatz ist, verabreichten Marianne Meyer den ersten Impfstoff
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  • Dr. Jörn Jepsen, ärztlicher Leiter der Impfzentren in Buchholz und Winsen, und Gesundheits- und Krankenpflegerin Nadine Fischer, die ehrenamtlich für die Johanniter im Einsatz ist, verabreichten Marianne Meyer den ersten Impfstoff
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bim. Buchholz. Das ist ein echter Lichtblick im jungen Jahr 2021! Am Neujahrstag um 10.20 Uhr wurde mit Marianne Meyer im Kursana Domizil Buchholz die erste Seniorin im Landkreis Harburg gegen COVID-19 geimpft. "Ich bin begeistert, dass ich als erste geimpft werde", bekannte die 84-Jährige. Früher als erwartet hatte der Landkreis die Möglichkeit, Impfstoff zu erhalten. Der sollte erst am kommenden Montag eintreffen. Knapp 2.000 Dosen konnten dann aber bereits am späten Silvesterabend von den Rettungsdiensten aus dem Zentrallager abgeholt werden. Am 1. Januar wurden durch mobile Teams 170 Dosen im Kursana-Seniorenheim und weitere rund 180 Dosen im Haus am Kiekeberg in Nenndorf an alle Bewohner und Mitarbeiter, die es wollten, verimpft.
Auch Kursana-Heimleiterin Andrea Buro freute sich: "Wir sind gut durch die Coronazeit gekommen. Dennoch haben wir uns super darüber gefreut, eines der ersten Häuser zu sein, in denen geimpft wird", sagte sie.
"Das ist jetzt ein Hoffnungsschimmer, besser könnte das Jahr nicht beginnen", freute sich Landrat Rainer Rempe. "Nach den Kreisen Cloppenburg, Osnabrück und der Grafschaft Bentheim gehören wir mit zu den ersten Landkreisen, die Impfstoff erhalten. Das ist für uns ein sehr gutes Signal nach dem für alle Beteiligten schwierigen Jahr 2020." 
Je zwei mobile Teams sind für die Impfzentren in Buchholz und Winsen im Einsatz. Die Teams bestehen jeweils aus einem Arzt, zwei Impfberechtigten und einer Verwaltungskraft. 
Rempe dankte allen Beteiligten - DRK, Johannitern, Bewohnern und Heimleitungen sowie Annerose Tiedt und Konstantin Keuneke aus dem Kreishaus -, dass mit dem Impfen am 1. Januar gestartet werden konnte. Wie es weitergeht, konnte Rempe allerdings nicht sagen. Denn die Zahlen, wann wie viel Impfstoff zur Verfügung stehe, änderten sich täglich. Angedacht sind im Januar für Niedersachsen 63.000 Dosen pro Woche oder 1.260 für jedes der 50 landesweiten Impfzentren. Davon könnten dann 630 Personen geimpft werden, da nach 21 Tagen eine Zweitimpfung aus der gleichen Charge erfolgen muss. "Das ist eine überschaubare Menge pro Zentrum", drückte es Rempe vorsichtig aus. "Wir hoffen auf mehr, aber das liegt nicht in unserer Hand." Dem Landrat ist auch bewusst: "Es wird sich lange hinziehen, bis Termine für jedermann vergeben werden können."
Zunächst werden die Bewohner und Mitarbeiter in den Senioren- und Pflegeheimen durch mobile Teams geimpft. Auch wenn seit Mitte Dezember vom Land eine Impf-Hotline unter 0800 - 9988665 geschaltet ist, steht diese Hotline noch nicht zur Vereinbarung von Impfterminen zur Verfügung, sondern zunächst für allgemeine Fragen zum Impfen. (Alle anderen Fragen im Zusammenhang mit Corona werden beantwortet unter der Corona-Hotline 0511 - 1206000). Im Laufe des Januar soll eine Onlineplattform eingerichtet werden, über die man sich anmelden kann.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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