Bei kleinem "Tourismusgipfel"
Naturpark Lüneburger Heide appelliert an verlässliche EU-Förderung

Die Naturpark-Vorstandsmitglieder Olaf Muus und  Dr. Jens Bülthuis (v. li.) sowie Geschäftsführerin Hilke Feddersen mit Vizekanzler Lars Klingbeil (Mi.) und dem Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke | Foto: Naturpark Lüneburger Heide eV
  • Die Naturpark-Vorstandsmitglieder Olaf Muus und  Dr. Jens Bülthuis (v. li.) sowie Geschäftsführerin Hilke Feddersen mit Vizekanzler Lars Klingbeil (Mi.) und dem Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke
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Bei einem kleinen „Tourismusgipfel“ im Heidekreis hat der Naturpark Lüneburger Heide die Bedeutung einer verlässlichen europäischen Förderung für den ländlichen Raum hervorgehoben. Im Gespräch mit Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und dem SPD-Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke machten die Vertreter des Naturparks deutlich, dass eine gute und solide finanzielle Förderung auch künftig unverzichtbar sei.

Auch als LEADER-Region sieht der Naturpark Lüneburger Heide in der europäischen Förderung eine zentrale Grundlage für die Zukunft der Region. Sie stärke nicht nur den Tourismus, sondern auch die Lebensraumqualität der Menschen, die hier lebten. Viele Projekte, die in den vergangenen Jahren durch Mittel der ländlichen Entwicklung ermöglicht worden seien, schafften konkrete Verbesserungen vor Ort. Sie förderten Freizeitangebote, Naherholung, Aufenthaltsqualität, Begegnungsorte und eine attraktive Infrastruktur im ländlichen Raum. Dazu zählten etwa Erlebnis-, Kutsch- und Wanderwege, Fahrradservice-Stationen und der Heide-Shuttle.

„Wir sind pro LEADER und werben mit Nachdruck dafür, die ländliche Entwicklung auch in Zukunft verlässlich zu stärken. Wer ländliche Räume sichern will, muss in ihre Zukunft investieren“, so die Botschaft des Naturparks. Die EU-Förderung sei eine wichtige Grundlage dafür, dass man weiterhin gemeinsam über Kreis- und Gemeindegrenzen hinweg sowie themenübergreifend zusammenarbeiten könne. "Gleichzeitig stärken wir damit die Infrastruktur, die natürlich auch für den Tourismus sehr wichtig ist. Tourismus ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Region.“

Der Naturpark setze sich deshalb auch künftig mit Nachdruck dafür ein, dass die Förderung des ländlichen Raumes stark bleibe.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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