Zum Internationalen Cappuccino Day am 8. November
Schaumhaft gut – der Cappuccino feiert seinen Ehrentag
- feiert seinen Ehrentag
- Foto: tml
- hochgeladen von Tina Lüecke
Am 8. November wird weltweit der Cappuccino-Tag gefeiert – und kaum ein anderes Kaffeegetränk vereint so viel Geschichte, Handwerk und Genuss.
Seinen Ursprung hat der Cappuccino allerdings nicht direkt in Italien, sondern in Österreich. Er geht auf die Wiener Kaffeespezialität „Kapuziner“ zurück – ein Mokka mit Sahne, dessen Farbe an die braunen Kutten der Kapuzinermönche erinnerte.
Über die traditionsreichen kaiserlich und königlichen (K.u.K.) Kaffeehäuser der Donaumonarchie verbreitete sich das Getränk auch in Norditalien. Dort wurde es mit Milch und feinem Schaum weiterentwickelt – der Cappuccino, wie wir ihn heute kennen, war geboren. Ein Cappuccino besteht traditionell aus einem Espresso lungo, heißer Milch und Milchschaum zu etwa gleichen Teilen. Die Milch darf nicht heißer als 70 °C werden, da sie sonst einen gekochten Geschmack annimmt.
Natürlich gibt es – wie bei fast allem – auch beim Cappuccino kleine Glaubensfragen: Mit Kakaopulver bestreut oder lieber pur? Mit Zucker oder ohne?
Am Ende zählt ohnehin nur eins: Er soll schmecken, wach machen und ein kleines Stück gute Laune schenken.
Gut zu wissen!
Was früher Zufall war, ist heute Barista-Handwerk: „Latte Art“ nennt man die Kunst, beim Eingießen der Milch kleine Bilder und Muster in den Cappuccino zu zaubern. Mit präzisen Bewegungen entstehen Herzen, Blätter oder Tulpen – reine Übungssache, aber ein echter Hingucker. Mit etwas Übung lässt sich auch zu Hause ein Herz, Blatt oder sogar ein kleines Muster in den Cappuccino gießen – Voraussetzung ist feinporiger, cremiger Milchschaum und der richtige Gießwinkel. Wer mag, kann mit einem Zahnstocher oder Schaschlikspieß feine Linien ziehen und so eigene kleine Kunstwerke entstehen lassen. Einfach ausprobieren – Latte Art gelingt oft schneller, als man denkt.
Jetzt zuhause ausprobieren!
Herbstliche Variante zum Selbermachen: Kürbis-Cappuccino
Für zwei Tassen:
• 1 TL Kürbispüree (am besten Hokkaido)
• 1 TL Honig oder Ahornsirup
• 1 Prise Zimt, Muskat und Vanille
• 2 Espresso
• 200 ml Milch
Kürbispüree mit Gewürzen und Sirup verrühren, Espresso und aufgeschäumte Milch dazugeben – fertig ist der Pumpkin Spice Cappuccino, wie ihn die Baristas nennen.
Redakteur:Tina Lüecke aus Buchholz |
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