KinderKrebsInitiative Buchholz (KKI)
Klapprad-Tour brachte 10.000-Euro-Spende
- Bei der Übergabe der Spende (v. li.): Thorsten Radde (KKI), Torge Fieritz, Udo Pagenkämper (KKI), Sven Görgens (KKI), Basti Prause und Jonas Bräuer
- Foto: Axel-Holger Haase
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
"Es war einfach eine verrückte Idee von uns, die wir dann umgesetzt haben", sagt Basti Prause. Zusammen mit seinen beiden Freunden Torge Fieritz und Jonas Bräuer übergab er den Mitgliedern der KinderKrebsInitiative Buchholz e.V. (Holm-Seppensen/KKI) nun einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro.
Wie kam dieser Betrag zusammen? Alle drei Freunde haben jeweils ein "DDR"-Klapprad. Nachdem sie bereits eine Tour nach Amsterdam unternommen hatten, wollten sie eine weitere Fahrradtour unternehmen. Dieses Mal aber für einen karitativen Zweck. Da sie in Holm-Seppensen wohnen, war die KKI als Empfänger schnell gefunden.
Dann musste noch ein Ziel gefunden werden, wohin die Tour gehen sollte. Nach einigen Überlegungen wurde der Ort Willingen im Upland (Sauerland) bestimmt. "Angeblich kann man dort sehr gut Party machen, hieß es", sagt Basti Prause - das Gegenteil stellte sich später heraus.
Alle drei nahmen für die Tour Urlaub. Dann wurde ihr Vorhaben auf Social-Media-Kanälen öffentlich gemacht. Über eine Spendensammel-Online-Organisation sollten Gelder für die KKI eingenommen werden. "Das funktionierte sehr gut. Wir waren erstaunt, wie schnell die Leser spendeten", erzählt Torge Fieritz. "Die Summe stieg beständig an, bald waren wir bei 8.000 Euro. Da hofften wir auf einen fünfstelligen Betrag." Ganz erreichten die Spenden das Ziel nicht, den Restbetrag steuerten die drei Freunde hinzu.
Die Strecke nach Willingen war rund 350 Kilometer lang. Unterwegs wurde in Hotels und Unterkünften übernachtet. Ganz ohne digitale Navigationshilfen, dafür ausgerüstet mit klassischen Landkarten, Humor und einer riesigen Portion Motivation, ging es auf die "Tourdeklapp". Aufgrund ihrer Erfahrung von der Amsterdam-Tour wussten die drei Klapprad-Fahrer, wie sie ihre Kräfte einteilen mussten. "Muskelkater blieb auf dieser Tour aus", so Basti Prause. Auch wurde das lustige Trio unterwegs von Passanten angesprochen, die spenden wollten. "Wir verwiesen aber stets auf das Spendenkonto", so Jonas Bräuer.
Udo Pagenkämper, Vorsitzender der KKI: "Wir freuen uns, wenn Personen so lustige Ideen haben, um Spenden für unseren Verein zu sammeln. Das war eine sehr publikumsträchtige Aktion und hat uns viel Aufmerksamkeit gebracht."
Ausführliche Infos über die KKI: www.kki-buchholz.de
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