Wettbewerb für Schulklassen im Landkreis Harburg

Preisgeber Heiner Schönecke (vorn, Mi.) mit den Jurymitgliedern (vorn, v. li.) Prof. Dr. Gerhard Matz, Andrea Hoth, Petra Simons-Schiller und Antje Kruse sowie (hinten, v. li.) die Verantwortlichen der Zukunftswerkstatt, Jan Bauer, Armin May, Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer und Kai Uffelmann
  • Preisgeber Heiner Schönecke (vorn, Mi.) mit den Jurymitgliedern (vorn, v. li.) Prof. Dr. Gerhard Matz, Andrea Hoth, Petra Simons-Schiller und Antje Kruse sowie (hinten, v. li.) die Verantwortlichen der Zukunftswerkstatt, Jan Bauer, Armin May, Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer und Kai Uffelmann
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Heiner-Schönecke-Preis in der Zukunftswerkstatt: Schüler sollen MINT-Ideen entwickeln

os. Buchholz. 1.000 Euro für die Klassenkasse: Dafür lohnt es sich, gemeinsam Ideen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu entwickeln. Das attraktive Preisgeld winkt dem Gewinner beim neuen Wettbewerb der Zukunftswerkstatt Buchholz, der sich an alle Schulklassen der Jahrgänge 7 bis 13 im Landkreis Harburg wendet: Im kommenden Jahr erstmals und dann im Zwei-Jahres-Rhythmus wird der Heiner-Schönecke-Preis vergeben.
Die Idee zu dem Wettbewerb entwickelten Schönecke und die Verantwortlichen der Zukunftswerkstatt vor zwei Jahren: Anlässlich des 70. Geburtstages des CDU-Landtagsabgeordneten "schenkte" der außerschulische Lernstandort im Schulzentrum am Kattenberge seinem prominenten Mit-Initiator den besonderen Wettbewerb. Das Preisgeld bestreitet Schönecke zum Teil aus den Spenden zu seinem Ehrentag. Neben dem Gewinner werden auch der Zweite (500 Euro) und der Dritte (250 Euro) mit Geldpreisen bedacht.
"Wir wollen einen niedrigschwelligen Wettbewerb anbieten, an dem sich jede Klasse aller Schulformen beteiligen kann", erklärt Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt. Ausgezeichnet werden sollen gute Ideen aus der Lebenswelt der Schüler. "Das kann ein Gerät, eine Anwendung oder eine Vorrichtung sein", sagte Bauhofer. Enge Vorgaben gibt es extra nicht, um den Ideenreichtum der Schüler nicht einzuschränken. "Wir hoffen auf eine rege Beteiligung", sagte Bauhofer.
Teilnehmer können ihre Ideen auf maximal zwei DIN-A-4-Seiten formulieren und bis 31. Januar 2019 bei der Zukunftswerkstatt einreichen. Der Preis wird erstmals am 21. März 2019 verliehen, dem 73. Geburtstag des Stifters. "Bei uns hat die Idee sofort eingeschlagen", berichtet Armin May, Mit-Initiator der Zukunftswerkstatt und Leiter des Gymnasiums am Kattenberge in Buchholz. Er ermuntert alle Schulen, an dem Wettbewerb teilzunehmen und damit das MINT-Thema noch erlebbarer zu machen.
Eine Wettbewerbsjury wird die Wettbewerbsbeiträge bewerten. In ihr sitzen Antje Kruse (Geschäftsführerin der Unternehmensberatung BegleitWerk), Petra Simons-Schiller (Leiterin der Erich-Kästner-Realschule in Tostedt), Andrea Hoth (Hoth-Stiftung) und Prof. Dr. Gerhard Matz, ehemaliger Professor für Umweltmesstechnik an der TU Hamburg-Harburg. Bewertet werden die Originalität und Entwicklung der Idee sowie ihre Umsetzbarkeit und die Nachhaltigkeit.
Kai Uffelmann, Erster Kreisrat und Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Zukunftswerkstatt, lobt das Projekt: "Dass wir so einen Preis ausloben können, ist auch eine Anerkennung für das Ehrenamt, für Heiner Schönecke, den Landkreis und alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter."
• Fragen zum Wettbewerb beantwortet Wolfgang Bauhofer unter wolfgang.bauhofer@zukunftswerkstatt-buchholz.de.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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