"Buchholz 2025plus": Einladung zur Planungswerkstatt

So sieht die mögliche Planung für die Wohnbebauung und die Umgehungsstraße bislang aus
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  • Foto: Stadt Buchholz / Skizze: MSR
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Post von Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse erhielten in den vergangenen Tagen 1.000 Buchholzer: Sie sind aufgerufen, sich an der Planungswerkstatt für das Projekt "Buchholz 2025plus" zu beteiligen. "Bitte helfen Sie mit, Buchholz so lebenswert wie bisher zu gestalten. Ihre Meinung ist wichtig, bitte entscheiden Sie sich daher zu einer Teilnahme", appelliert Röhse an die Adressaten.
Wie berichtet, sollen in dem Projekt "Buchholz 2025plus" zwei Vorhaben parallel geplant werden: die Schaffung von bis zu 1.500 Wohneinheiten im Osten der Stadt rund um das Finanzamt sowie der Bau einer Umfahrungsstraße. Es wurden bereits Planungsbüros mit der Erarbeitung eines Rahmenplans beauftragt. Der Stadtrat hatte zudem entschieden, Flächen mit zunächst 1.000 Wohneinheiten zu entwickeln.
Die politische Diskussion in Buchholz werde derzeit von drei Themen in besonderem Maße bestimmt, erklärt Bürgermeister Röhse: die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen und damit verbunden der Anstieg von Mieten und Bodenpreisen, die Verkehrsproblematik vor allem in der Innenstadt sowie das Themenfeld Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. "Für diese Themen müssen Lösungen gefunden werden, Entscheidungen in die eine oder andere Richtung haben weitreichende Folgen für die Zukunft", betont Röhse.
Für "Buchholz 2025plus" werde in verschiedenen Planungsschritten der Rahmenplan erstellt. Zu Beginn werde das beauftragte Planungsteam Machleidt aus Berlin in Zusammenarbeit mit "sinai - Gesellschaft für Landschaftsarchitekten" und "SHP Ingenieure" verschiedene Planungsvarianten erstellen und diese in einer Planungswerkstatt zur Diskussion stellen. Diese soll am Samstag, 16. November, von 10 bis 16 Uhr in der Waldschule (Parkstr. 31) stattfinden. Eingeladen sind alle Ratsmitglieder (inkl. Röhse 39 Personen), dazu maximal elf Vertreter der örtlichen Verbände sowie 50 Bürger. Diese werden aus den 1.000 Angeschriebenen ausgesucht, bei mehr als 50 Interessenten entscheidet das Los. Die unmittelbaren Nachbarn des Planungsraumes rund um das Finanzamt sind verhältnismäßig häufiger angeschrieben worden. Ziel der Veranstaltung sei, aus verschiedenen Planungsvarianten eine "favorisierte Lösung" herauszuarbeiten, erklärt Röhse.

Auf ein Wort

Zeit, dass sich etwas tut

Die Bürger bei der zukunftsweisenden Entscheidung zur Ausgestaltung des Projekts "Buchholz 2025plus" mitzunehmen, halte ich für die richtige Entscheidung. Die Ergebnisse der Projektwerkstatt sollten genutzt werden, um von der Planungs- endlich in die Umsetzungsphase zu kommen. Denn: Die Nachfrage nach Wohnraum ist in Buchholz nach wie vor groß, der Verkehr staut sich täglich. Diese Probleme müssen gelöst und dürfen nicht totgeplant werden.
Bereits im November 2017 fanden die Bürger- und Ratswerkstatt statt, die im März/April 2018 in zwei Grundsatzbeschlüsse zu "Buchholz 2025plus" mündeten. Es ist Zeit, dass sich etwas tut, nicht zuletzt nach der nachvollziehbaren Entscheidung, den Mühlentunnel wegen deutlich zu hoher Angebote nicht zu bauen. Dadurch hat Buchholz nach wie vor nur eine vernünftige Bahnquerung: die in die Jahre gekommene Canteleubrücke. Oliver Sander Zeit, das sich etwas tut Die Bürger bei der zukunftsweisenden Entscheidung zur Ausgestaltung des Projekts "Buchholz 2025plus" mitzunehmen, halte ich für die richtige Entscheidung. Die Ergebnisse der Projektwerkstatt sollten genutzt werden, um von der Planungs- endlich in die Umsetzungsphase zu kommen. Denn: Die Nachfrage nach Wohnraum ist in Buchholz nach wie vor groß, der Verkehr staut sich täglich. Diese Probleme müssen gelöst und dürfen nicht totgeplant werden. Auch deshalb, weil der mehrteilige Planungsprozess mit 125.000 Euro, die aus Steuergeld getragen werden, unglaublich teuer ist.
Bereits im November 2017 fanden die Bürger- und Ratswerkstatt statt, die im März/April 2018 in zwei Grundsatzbeschlüsse zu "Buchholz 2025plus" mündeten. Es ist Zeit, dass sich etwas tut, nicht zuletzt nach der nachvollziehbaren Entscheidung, den Mühlentunnel wegen deutlich zu hoher Angebote nicht zu bauen. Dadurch hat Buchholz nach wie vor nur eine vernünftige Bahnquerung: die in die Jahre gekommene Canteleubrücke. Oliver Sander

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