"Die CDU im Landkreis Harburg hat viel zu bieten"

Bei der Feierstunde: (v. li.) Bundestagsabgeordneter Michael Grosse-Brömer, Kreistags-Fraktionschef Dr. Hans-Heinrich Aldag, Kreisvorsitzende Britta Witte, 
die Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke und André Bock sowie Landes-Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann
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  • Bei der Feierstunde: (v. li.) Bundestagsabgeordneter Michael Grosse-Brömer, Kreistags-Fraktionschef Dr. Hans-Heinrich Aldag, Kreisvorsitzende Britta Witte,
    die Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke und André Bock sowie Landes-Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann
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Feierstunde mit rund 120 Gästen anlässlich des 70-jährigen Bestehens im Landkreis Harburg / "Wir müssen wieder mehr seriöse Politik machen"

(os). "Natürlich stellen uns die aktuellen Umfragewerte nicht zufrieden. Wir müssen wieder mehr seriöse Politik machen und dürfen uns nicht so viel streiten!" Das sagte Michael Grosse-Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus Brackel, am vergangenen Samstag bei der Feierstunde zum 70-jährigen Bestehen des CDU-Kreisverbandes Harburg-Land. Mehr als 120 Gäste aus allen Ortsverbänden kamen in das Gasthaus "Zum Estetal" in Kakenstorf. Als Ehrengast war Axel Gedaschko vor Ort. Der ehemalige Landrat wechselte 2006 als Staatsrat nach Hamburg, war dort ab 2008 Wirtschaftssenator und ist seit 2011 Präsident des GdW-Bundesverbandes der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
Michael Grosse-Brömer und Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann beleuchteten in einem kurzen Frage-Antwort-Spiel mit der CDU-Kreisvorsitzenden Britta Witte die aktuelle Situation in Bund und Land. Die Bürger nähmen es immer noch krumm, dass die Bildung der Bundesregierung so lange gedauert habe, so Grosse-Brömer. Er mahnte an, sich wieder um die für die Bürger wichtigen Themen zu kümmern und auf die eigene Politik zu vertrauen. "Wenn man versucht, die Themen anderer zu kopieren, werden die Wähler sich immer für das Original entscheiden", sagte Grosse-Brömer.
"Hoffnung" war die prägende Vokabel im Wortbeitrag von Bernd Althusmann. Er hoffe, dass er in seiner Amtszeit die A26 nach Hamburg "in die Nähe der Vollendung" bringen werde. Zudem hoffe er, dass von der Landtagswahl in Hessen am kommenden Sonntag ein deutliches Zeichen zur Stärkung der CDU als Volkspartei ausgehe. Und schließlich hoffe er, dass von dem CDU-Bundesparteitag im Dezember in Hamburg ein Signal ausgehe, dass es nicht so weitergehen kann wie zuletzt.
CDU-Kreisvorsitzende Britta Witte ließ die vergangenen 70 Jahre Revue passieren. Im Jahr 1948 fingen die Christdemokraten unter Führung von Alfred Strack mit lediglich 40 Mitgliedern an. In der Hochzeit Mitte der 1980er Jahre zählte die CDU fast 2.900 Mitglieder, heute sind es noch knapp 1.800. Witte warb dafür, die Demokratie immer von Neuem zu stärken. Dass heute manche jungen Menschen den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie nicht benennen könnten, sei eine große Gefahr und spiele den Populisten in die Hände. Demokratie benötige das Engagement jedes Einzelnen für das große Ganze. Wer sich politisch engagieren möchte, habe in der CDU Gelegenheit dazu, egal ob in den Ortsverbänden, in der Jungen Union, in der Senioren Union, in diversen Arbeitskreisen oder in der Mittelstandsvereinigung. Britta Witte: "Die CDU im Landkreis Harburg hat viel zu bieten."

CDU-Abgeordnete aus dem Landkreis Harburg in Bundestag und Landtag

(os). Nachdem der Landkreis Harburg in den ersten beiden Wahlperioden des Deutschen Bundestages von 1949 bis 1957 von Wilhelm Bahlburg und Hans-Christoph Seebohm von der Deutschen Partei (DP) vertreten wurde, war Ernst Pernoll von 1957 bis 1961 das erste Mitglied des CDU-Kreisverbandes Harburg-Land im Parlament in Bonn. Ihm folgten: Hans-Christoph Seebohm, der mittlerweile zur CDU gewechselt war (1961 bis zu seinem Tod 1967), Karl Heinz Mursch (1969-1976), Herbert Helmrich (1976-1992), Rudolf Meyer (1994-1998) und Michael Grosse-Brömer (seit 2002).
Im Niedersächsischen Landtag in Hannover saßen aus dem Landkreis Harburg für die CDU: Otto Schneider (Brackel, 1947-1951), Adolf Meyer (Hittfeld, 1951-1955), Dr. Erich Pohl (Buchholz, 1967-1986), Otto Schäfer (Buchholz, 1970-1973), Otto Gellersen (Salzhausen, 1974-1990), Dr. Georg Duensing (Fleestedt, 1982-1986), Dr. Ehrhart Glaser (Nenndorf, 1986-1990), Gebhard Müller (Tostedt, 1986-1992), Franz Röhrs (Hanstedt, 1990-1994), Norbert Böhlke (Meckelfeld, 1990-1994 und 2003-2014), André Wiese (2003-2011), Heiner Schönecke (seit 2003), André Bock (seit 2013), Dr. Bernd Althusmann (Wahlkreis Seevetal, seit 2017).

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