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Das Teufelsmoor ist wie geschaffen für einen Urlaub trotz Corona

In der idyllischen Weite des Teufelsmoors können sich (Kurz-)Urlauber nicht zu nahe kommen
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  • In der idyllischen Weite des Teufelsmoors können sich (Kurz-)Urlauber nicht zu nahe kommen
  • Foto: djd/Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V.
  • hochgeladen von Tamara Westphal

(djd/tw). Endlose Weiten und ein naturnaher Rückzugsraum, durchzogen von Flüssen und Kanälen: Das Teufelsmoor nordöstlich von Bremen ist wie geschaffen für einen entspannten Urlaub in Corona-Zeiten. Es bietet mit seinen reetgedeckten Bauernhäusern und dem ganz speziellen Licht idyllische und spannende Landschaftserlebnisse, ohne dass es an irgendeiner Stelle zu eng wird. Die Gegend lässt sich mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu erleben. 1889 wurde im Teufelsmoor das berühmte Künstlerdorf Worpswede gegründet, bis heute ist die Künstlerkolonie Zentrum der malerischen Landschaft.
Geschäfte, Gastronomie und Hotels in der Region haben unter den jeweils aktuellen Auflagen geöffnet, auch Ferienwohnungen und Campingplätze können genutzt werden. Dank Fahrrad- und Kanuverleih sind individuelle Landschafts- und Naturerlebnisse im Teufelsmoor möglich, Ortsführungen und Moorwanderungen werden ebenfalls angeboten. Eine Gästeführung begibt sich beispielsweise auf die Spuren von Worpswedes berühmtester Malerin Paula Modersohn-Becker, bei einer anderen Führung lernen Urlaubsgäste das Künstlerdorf Worpswede kennen. Über Termine sowie den Stand der Veranstaltungen und Ausflugsmöglichkeiten informiert die Seite www.kulturland-teufelsmoor.de. Für die Teilnahme an einer Führung ist eine Anmeldung mit den Kontaktdaten der Gäste erforderlich.
Auch die vier Häuser des Museumsverbundes Worpswede haben geöffnet: die Große Kunstschau, das Haus im Schluh, die Worpsweder Kunsthalle und der Barkenhoff. Höhepunkt des Jahres ist das Fotofestival "RAW Phototriennale Worpswede". Es zeigt unter dem Motto "Changing Realities" beeindruckende Beispiele zeitgenössischer Fotografie in allen vier Museen. Jedes Haus widmet sich dabei einem eigenen Schwerpunkt. Die Ausstellungen wurden bis zum 1. November 2020 verlängert. Unter www.worpswede-museen.de erfahren Besucher den aktuellen Stand zu den Ausstellungen im Künstlerdorf.
Überregional bekannt sind ebenfalls die Gärten im Kulturland Teufelsmoor, deren Besitzer sich in dem Projekt "Offene Pforte" zusammengeschlossen haben. Offene Pforte heißt, dass viele sehenswerte Gärten nach telefonischer Vereinbarung ganzjährig besichtigt werden können, Einschränkungen gibt es wegen der geltenden Abstandsregelungen derzeit bei kleineren Gärten. Aktuelle Informationen zu den geöffneten Gärten finden Gäste unter www.gartenbegeisterung.de/offene-pforte.

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Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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