Europameisterschaft - Lateinformationstanz
Blau-Weiss-Team verpasst Medaillenrang
- Das Buchholzer A-Team mit Cheftrainerin Franziska Becker (Zweite von re.) und Co-Trainer Christopher Voigt (li.)
- Foto: BLW
- hochgeladen von Roman Cebulok
Bei der Europameisterschaft (EM) Formation Latein am gestrigen Samstag im Multiversum in Schwechat (Österreich) waren zwei Formationen aus Deutschland mit am Start: Die deutschen Vizemeister Blau-Weiss Buchholz A und die DM-Dritten, das A-Team der TSG Bietigheim.
Den Titel gewann der Vizeweltmeister von 2025, der HSV Zwölfaxing (Thema "Beyond Time"), der zuletzt im Jahr 2022 an einer Europameisterschaft teilgenommen und damals den zweiten Platz belegt hatte.
Platz zwei teilten sich die Tanzsportgemeinschaft Bietigheim und das Team aus der Ukraine „Adagio“ mit ihrer Kür „Silent Scream“
Vierter wurde das A-Team von Blau-Weiss Buchholz mit seinem Thema „On the Floor“
Die Ergebnisse im Überblick
1. HSV Zwölfaxing A Team, Österreich (35.600)
2. Tanzsportgemeinschaft Bietigheim, Deutschland (33.200)
Adagio, Ukraine (33.200)
4. Blau-Weiss Buchholz, Deutschland (31.600)
5. Sportunion FTSC Perchtoldsdorf, Österreich (29.950)
6. XS Latin Camebridge A Team, United Kingdom (29.850) (cc)
Dazu Blau-Weiss-Trainerin Franziska Becker:
"Eine Mischung aus Stolz über die erbrachte Leistung sowie Enttäuschung über die verpasste Medaille umtrieb die Buchholzer Mannschaft am späten Samstagabend im Multiversum Schwechat bei Wien, wo zehn Mannschaften um den Europameistertitel tanzten.
Haushoher Favorit war die Heimmannschaft des HSV Zwölfaxing, die das Turnier mit ihrer Choreographie „Beyond Time“ ohne Konkurrenz mit 35,60 Punkten für sich entschied. Dahinter war das Rennen um die Plätze relativ offen.
Im Vorfeld musste die Mannschaft sich ganz schön strecken, da zum einen die schwierige Bundesligasaison, bei der das Team zwar an allen Wettkampftagen den zweiten Platz belegte, aber mit der eigenen Leistung bis zum Ende nicht zufrieden war, zum anderen lag der Zeitpunkt der EM „total daneben“: „Wir mussten das Team noch einmal umstellen sowie die Doppelbelastung mit der neuen Choreographie-Erstellung meistern – und das in der eigentlichen Saisonpause, in der die Teams Kraft für die neuen Herausforderungen sammeln. Die Mannschaft hat aber enormes Rückgrat bewiesen und sich der Herausforderung gestellt. Das hat uns Trainer sehr beeindruckt. In Wien zeigte sich die Mannschaft in der Vorrunde in guter Form, wenngleich die Leistung hier noch Luft nach oben ließ. Im Semifinale präsentierten sich nahezu alle Mannschaften mit einer Leistungssteigerung, so auch die Buchholzer, die mit ihrer Choreographie „On the Floor“ nur minimale Fehler in der höchst anspruchsvollen Konzeption anboten.“, so Becker weiter.
In Wien zeigte sich die Mannschaft in der Vorrunde in guter Form, wenngleich die Leistung hier noch Luft nach oben ließ. Im Semifinale präsentierten sich nahezu alle Mannschaften mit einer Leistungssteigerung, so auch die Buchholzer, die mit ihrer Choreographie „On the Floor“ nur minimale Fehler in der höchst anspruchsvollen Konzeption anboten.
Gegen 22 Uhr traten die sechs besten Teams dann in der Finalrunde im Kampf um die Medaillenränge an. Die Mannschaft aus Buchholz startete an Platz fünf in das Finale und zeigte hier die beste Leistung des Tages, die allerdings durch einen schweren Sturz in der Höchstschwierigkeit „Roundabout“ getrübt wurde.
Beim Blick auf die Bewertung machte sich dann schnell Ernüchterung und Enttäuschung breit: Mit 31,6 Punkten mussten sich die Tänzerinnen und Tänzer den Teams aus Bietigheim („electric love“) und der Ukraine „silent scream“ (punktgleich mit 33,2 Punkten) geschlagen und mit dem vierten Platz zufrieden geben.
Der Blick geht jetzt ohne Umwege auf die bevorstehende Meisterschaftsvorbereitung, denn Zeit zum Durchatmen bleibt aufgrund des außergewöhnlich engen Zeitplanes in diesem Jahr kaum. Es wird mit Hochdruck an der neuen Choreographie gearbeitet, um sich für eine mögliche Weltmeisterschaftsqualifikation in Stellung zu bringen.
Vorgestellt wird das neue Programm bei einer öffentlichen Generalprobe im Oktober.
Redakteur:Roman Cebulok aus Buchholz |
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