Bei den Faustball-Landesmeisterschaften der U 12 in Ahlhorn sorgten die Jungs aus Essel für eine wahre Sensation. Am Ende standen die Jung-Faustballer als Vizemeister auf dem Podium, reisen als Belohnung nun zu den Deutschen Meisterschaften nach Bad Liebenzell im Schwarwald. Die Vorrunde sah Siege über Burgdorf und Wardenburg sowie eine Niederlage gegen Brettorf. Als Gruppenzweiter traf man im Halbfinale auf den Topfavoriten aus Ahlhorn. Aber hier wuchsen die jungen Ballartisten aus Essel über...
Seit fast einem Jahrhundert steht der TSV Sprötze für Bewegung, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Was am 4. November 1926 als kleiner Turnverein mit 22 Männern begann, hat sich zu einem modernen Mehrgenerationenverein entwickelt, der heute Menschen von drei Monaten bis 90 Jahren zusammenbringt. Im Jubiläumsjahr 2026 feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen – ein besonderer Höhepunkt ist der große Familientag am 22. August. Die Geschichte des TSV Sprötze ist...
Rennräder, Teamfahrzeuge, Weltklassefahrer – und mittendrin jede Menge Fans: Buxtehude war am Sonntagmorgen wieder fest in der Hand des Radsports. Die Cyclassics starteten erneut am Rathausplatz. Schweigemoment vor dem Start Kurz vor dem Start wurde es still. Mit einem Schweigemoment gedachten Fahrer und Zuschauer des 19-jährigen walisischen Radprofis Finlay Tarling. Er war wenige Tage zuvor bei der Volta a Portugal nach einem Frontalzusammenstoß mit einem unbeteiligten Auto gestorben....
Der Schützenverein Bützfleth feierte vom 14. August bis zum 16. August bei perfektem sommerlichem Wetter sein 66. Schützenfest. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist traditionell die Proklamation der neuen Würdenträger mit der Ernennung des neuen Königs. Das Schützenvolk führt im Schützenjahr 2026/2027 der 32-jährige Max Prigge an. Nach dem Bestmannschießen ein Wochenende zuvor wurde das Schützenfest offiziell am Freitagabend mit dem Wurstanbiss bei heißen Temperaturen durch Vizepräsident...
Der Buxtehuder SV hat die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison mit Platz drei beim Nelken-Cup der HSG Blomberg-Lippe abgeschlossen. Nach der 27:32-Niederlage im Halbfinale gegen den deutschen Meister setzte sich der BSV am Sonntag mit 33:29 gegen den BSV Sachsen Zwickau durch. Nun richtet sich der Blick auf den Pflichtspielauftakt am kommenden Wochenende in der ersten Runde des DHB-Pokals beim VfV Spandau. Gegen Blomberg erwischten die Buxtehuderinnen zunächst einen schwierigen Start und...
Zwei Tage beste Stimmung in Ladekop: Zahlreiche Besucher, schöne Festumzüge und passendes Wetter sorgten für ein gelungenes Schützenfest. Neuer Schützenkönig ist Florian Thalmann. An seiner Seite steht Damenkönigin Gabriele Diercks. Auch bei den Jungschützen und Kindern wurden die neuen Würdenträger ermittelt. Große Freude beim Schützenverein Ladekop Hinterdeich und Umgegend: Mit Florian Thalmann hat der Verein einen neuen Schützenkönig. Der 47-Jährige ist ein echtes Ladekoper...
Sportlicher Teamgeist, neue Freundschaften und Spaß. Seit 2023 veranstalten die Nachwuchstrainerinnen Jella Zabel und Nele Müller vom MTV Wangersen jährlich ein Jugendcamp für junge Faustballerinnen. Auch in diesem Jahr kamen wieder mehr als 20 Mädchen zusammen. Neben den Spielerinnen des Gastgebers waren mit Düdenbüttel und Selsingen zwei weitere Vereine dabei. Über drei Tage und zwei Übernachtungen standen gemeinsames Training, abwechslungsreiche Aktivitäten und vor allem das Miteinander im...
Das Spiel in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokal haben am gestrigen Samstag die Fußballfrauen des Zweitligisten Hertha BSC Berlin mit 5:0 (Halbzeit: 2:0) beim Oberligateam FC Jesteburg-Bendestorf gewonnen. In der 14. Spielminute besorgte Sari Saeland für die Gäste die Führung. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff – in einer langen Nachspielzeit – baute Clara Dreher den Vorsprung aus (45.+6 Minute). Nach dem Seitenwechsel ließen die Herthanerinnen nichts anbrennen. Weitere Treffer fielen allerdings erst...
Drei Tage Schützenfest, sommerliches Wetter und viele Besucher: Der Schützenverein Harsefeld von 1903 feierte vom 14. bis 16. August sein Schützenfest. Neuer Schützenkönig ist der 30-jährige Kjeld Askan Iden. Bis auf den Vizekönig konnten alle vorgesehenen Würden besetzt werden. Bei wunderbarem sommerlichem Wetter feierte der Schützenverein Harsefeld sein Schützenfest. Obwohl am gleichen Wochenende in vielen Familien Einschulung gefeiert wurde, wurde der Schützenplatz gut besucht. Ein...
Buchholz. Eigentlich hätten die Fußballer des Hamburger Oberligisten TSV Buchholz 08 am heutigen Dienstagabend in der zweiten Runde des Lotto Hamburg-Pokals beim Altonaer Kreisligisten Union 03 antreten sollen. Der Gegner sagte kurzfristig wegen Personalmangels ab. Somit stehen die 08er jetzt kampflos in der dritten Runde.
Sven Papendorf (44) trotzt den Naturgewalten und beendet die Ironman-WM in etwas über zehn Stunden
os. Jesteburg. Zwei Wochen nach seiner Rückkehr ist Sven Papendorf (44) immer noch total euphorisch. „Ich bin infiziert vom Mythos Hawaii“, sagt der Produktmanager aus Jesteburg. Auf der US-amerikanischen Inselgruppe trotzte der Ausdauerathlet bei der Triathlon-WM den heißen Temperaturen von bis zu 45 Grad in den Lavawüsten und unberechenbaren, drehenden Winden. Bei seinem erst zweiten Lang-Triathlon benötigte Papendorf für 3,8 Kilometer Schwimmen im Pazifik, 180 Kilometer Radfahren und den abschließenden Marathonlauf (42,195 Kilometer) 10:14:59 Stunden.
Der Jesteburger reiste bereits zwei Wochen vor dem Wettkampf an, kombinierte in den folgenden Tagen Ausflüge zu atemberaubend schönen Naturkulissen mit ausgedehnten Trainingseinheiten. „Es ist der Hammer, was einen auf Hawaii erwartet. Man ist überwältigt von den Eindrücken“, berichtet Papendorf. Spätestens zwei Tage vor dem Wettkampf lag sein Fokus voll auf dem Sport. Was auch daran lag, dass der Triathlon das Leben in Kailua-Kona bestimmte: „Aus dem verschlafenen Dorf wurde in Rekordzeit eine Sportstadt aufgebaut“, sagt Papendorf. Leerstehende Geschäfte wurden von Radfirmen angemietet, die Dächer mit gigantischen Werbebannern zugepflastert - für die TV-Aufnahmen aus den Hubschraubern.
Der Wettkampftag selbst begann mit dem Aufstehen bereits um 3 Uhr. Auf die Schwimmstrecke ging es um kurz vor sieben Uhr - rund eine Dreiviertelstunde nach den Profis und zusammen mit 1.500 Jedermann-Sportlern. „Das ist ein einziges Hauen und Stechen“, beschreibt Papendorf den Kampf um die beste Linie im Wasser.
Nach etwas über einer Stunde stieg Papendorf aus dem Meer und begab sich auf die 180-km-Radstrecke. „Weil sich der Wind drehte, mussten wir leider 140 Kilometer gegen Wind fahren“, sagt er. 5:19 Stunden saß Papendorf auf dem Rad - ein Klasse-Durchschnitt von fast 34 Stundenkilometern. Den abschließenden Marathon teilte sich der durchtrainierte Athlet gut ein: Er lief immer die Teilstrecken zwischen den Verpflegungsstationen - jeweils eine Meile (rd. 1,6 Kilometer). Während der Aufnahme von Wasser, Cola und Eiswürfeln ging der Sportler, um dann wieder anzutraben. „Bei Kilometer 30 war ich mental am Ende“, räumt Papendorf ein. „Das war aber der einzige Tiefpunkt auf der gesamten Strecke.“ Er überwand den Tiefpunkt und lief nach etwas über zehn Stunden ins Ziel: „Das Gefühl auf den letzten Metern ist unbeschreiblich. So emotional war ich bisher selten.“
Nach einer Dusche im Hotel klang der aufregende Tag mit einer gigantischen Party aller Teilnehmer aus. Papendorf traf dort auch auf Weltmeister Jan Frodeno, der seinen Titel in 8:06:30 Stunden verteidigt hatte. „Jan Frodeno ist auf dem Boden geblieben und hat sich für uns Jedermänner viel Zeit genommen“, sagt Papendorf. Auf der Party gab es zum ersten Mal nach vielen Monaten Fastfood. „Der Körper verlangt nach dieser Tortur nach allen Kalorien, die er bekommen kann.“
Ob Sven Papendorf noch einmal in Hawaii antritt, weiß er noch nicht. „Zunächst müsste ich mich ja qualifizieren. Ich lasse alles auf mich zukommen“, sagt er. In Kürze beginnt er wieder mit leichtem Lauftraining, im Februar 2017 steht ein Rad-Trainingslager auf Zypern auf dem Programm, im April ein 56-km-Lauf in Südafrika. Im August 2017 steht mit der Premiere des Ironman in Hamburg der Saisonhöhepunkt an. Wer weiß: Wenn Sven Papendorf dort gut drauf ist, könnte er schneller wieder auf Hawaii landen, als er jetzt denkt.
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