2. Handball-Bundesliga Frauen
"Luchse" spielen 21:21-Unentschieden
- Lin Lück (re.) traf sechsmal für die Handball-Luchse
- Foto: Stefan Michaelis
- hochgeladen von Roman Cebulok
Das 21:21 (10:10)-Unentschieden bei den Füchsen Berlin (4.), das zur Punkteteilung führte, war für die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten ernorm wichtig, die als Tabellen-10. der 2. Handball-Bundesliga der Frauen nur einen Punkt vom Abstiegsplatz entfernt sind.
"Wir haben einen sehr guten Start hingelegt und uns dann aber zu viele Fehlwürfe geleistet“, erklärte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec nach dem Spiel. Beste Werferinnen für die "Luchse" waren Lin Lück und Marla Mathwig mit jeweils sechs Toren.
Obwohl die "Luchse" mit einem Blitzstart mit 3:0 in Führung gingen entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine Spiel auf Augenhöhe gegen den Tabellenvierten - bis zum 10:10-Halbzeitstand.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit verletzte sich Luisa Hinrichs (37. Minute) nach einem unglücklichen Zusammenstoß am Ellenbogen und wurde und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren.
Nach diesem Vorfall und einer Unterbrechung des Spiels verloren die "Luchse" kurzzeitig den Faden, und die Gastgeber gingen mit 15:13 in Führung. Darauf reagierte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec mit einer Auszeit,die in der Mannschaft auch Reaktion zeigt. Denn anschließend drehten die "Luchse" mit einem 4:0-Lauf durch drei Tore von Lin Lück und einem weiteren Treffer von Meret Ossenkopp zum 17:15-Zwischenstand. Darauf reagierte Berlin mit einem Time-out (45. Minute).
Die Schlussphase in dieser Partie war geprägt von Kampfgeist und Spannung auf beiden Seiten. Beim 19:18 für Berlin gab es aber erneut eine Zeitstrafe für die "Luchse", und die Gastgeber erhöhten zur 20:18-Führung (54. Minute). Da es bereits die dritte Zeitstrafe für Nantke Ackmann war, führte diese zur Disqualifikation.
Auch nachdem das Prelcec-Team drei Minuten vor dem Abpfiff zum 21:20 gedreht hatte, gelang den Gastgebern im Gegenzug der 21:21-Ausgleich. Mit dem letzten Angriff in diesem Spiel versuchte Berlin in Überzahl ohne Torhüterin im eigenen Gehäse zum Siegtreffer zu kommen - und holte tatsächlich noch einen Strafwurf raus.
Den Siebenmeter vom Punkt der Berlinerin Linea-Sophie Höbbel parierte aber Luchse-Torhüterin Danique Trooster mit einer tollen Reaktion und sicherte ihrer Mannschaft den Punktgewinn. Trooster stand in Berlin volle 60 Minuten im Luchse-Tor, weil Anja Rossignoli aufgrund einer Erkrankung pausieren musste.
"Das war ein Spiel, das man gewinnen oder verlieren kann", so Prelcec nach dem Spiel: "Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft und nehme den wichtigen Punkt gerne mit."
Die Tore für die "Luchse": Lin Lück und Marla Mathwig (je 6), Finja Harms und Nantke Ackmann (je 2), Meret Ossenkopp, Anastasija Karaman, Minke van Katwijk, Wiebke Meyer und Danique Trooster (je 1 Tor).
Am Samstag, 22. Februar (19 Uhr, Nordheidehalle) erwarten die "Luchse" zum Heimspiel den Tabellenfünften Bergischer HC, der am vergangenen Wochenende mit 31:23 (15:12) gegen die HSG Bad Wildungen Vipers (11.) gewann. (cc)
Die Tabelle vor dem 20. Spieltag der 2. Bundesliga der Frauen:
1. Union Halle-Neustadt (36:2 Punkte),
2. HC Rödertal (31:7)
3. HC Leipzig (29:9)
4. Füchse Berlin (27:11)
5. Bergischer HC (24:12)
6. TG Nürtingen (24:14)
7. ESV Regensburg (21:17
8. 1. FSV Mainz 05 (19:17)
9. HSV Solingen-Gräfrath (19:17)
10. HL Buchholz 08-Rosengarten (12:26)
11. Bad Wildungen (11:27)
12. TuS Lintfort (11:27)
13. VfL Waiblingen (11:27
14. Kurpfalz Bären (11:27)
15. SV Werder Bremen (7:29)
16. SG Mainz-Bretzenheim (7:31).
Redakteur:Roman Cebulok aus Buchholz |
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