Kfz-Markt
Neuzulassungen im Mai: 30 Prozent weniger E-Fahrzeuge
- Der Verkauf von reinen Elektrofahrzeugen ist stark eingebrochen
- Foto: Volkswagen
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen lag im Mai 2024 laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei 236.425 Einheiten und damit um minus 4,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Ein deutlicher Rückgang war bei den rein batterieelektrisch betriebenen Pkw (BEV) zu verzeichnen (minus 30,6 Prozent). Zuwächse gab es bei Plug-in-Hybriden (plus 1,7 Prozent), Diesel-Pkw (plus 3,2 Prozent) und Benzinern (plus 2,1 Prozent). Sowohl im gewerblichen (minus 5,6 Prozent) als auch im privaten Bereich (minus 1,3 Prozent) waren Rückgänge zu verzeichnen.
Revival der Verbrenner
„Wir erleben gerade ein Revival der Verbrenner“, so ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn, Sprecher des Fabrikatshandels in Deutschland. „Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass viele Hersteller und Importeure ihre Vertriebsaktivitäten wieder in diese Richtung steuern, anstatt die E-Mobilität zu unterstützen. Die Kunden sind zwar generell offen für E-Autos. Aber der Preisunterschied insgesamt ist vielen noch zu hoch.“
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind laut dem KBA rund 1,174 Millionen neue Pkw und damit 5,2 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen worden als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Der Gebrauchtwagenmarkt zeigte sich auch im Mai im Vorwärtsgang. Mit rund 529.000 Besitzumschreibungen lag der Wert mit plus 4,6 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wechselten rund 2,737 Millionen Pkw die Besitzer, das waren 10,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
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