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Dieses Projekt wird Buchholz verändern

Südtangente, Wohnungen, Parkhäuser: So sieht bisher die Planung für den "Stadtumbau West" im Bahnhofsumfeld aus (Foto: Skizze: MSR/archiv)
 
Auf der Nordseite der Bahnlinie Bremen-Hamburg soll das erste Teilprojekt umgesetzt werden

Stadtentwicklungsausschuss diskutiert über Teilprojekt von "Stadtumbau West": Bahnhofsumfeld soll komplett umgestaltet werden

os. Buchholz. Der sogenannte "Stadtumbau West" ist neben dem Stadtentwicklungskonzept "Buchholz 2025plus" und dem Neubau des Mühlentunnels das größte Bauvorhaben der Stadt Buchholz in den kommenden Jahren. Wenn alle Vorhaben, die möglich sind, tatsächlich umgesetzt werden, hat das Projekt auf insgesamt 32 Hektar ein Gesamtvolumen bis zu 25,5 Millionen Euro. Die Stadt Buchholz ist für den "Stadtumbau West" in einem mehrjährigen Förderprogramm des Bundes sowie des Landes Niedersachsen, muss aber jede Maßnahme kofinanzieren. Jetzt steht das erste Teilprojekt auf dem Plan der Lokalpolitik: Der Stadtentwicklungsausschuss diskutiert am kommenden Mittwoch, 12. September, ab 18.30 Uhr in der Rathauskantine (Rathausplatz 1) über den Bebauungsplan "Bahnhofsumfeld Nordwest".
Bei dem Plangebiet handelt es sich um ein rund 7,6 Hektar großes Areal auf der Nordseite der Bahnlinie Bremen-Hamburg. "Dreh- und Angelpunkt" ist laut Stadtverwaltung der Bau der sogenannten Südtangente. Mit dieser soll der Innenstadtverkehr entlastet werden. Mit dem Bau der Südtangente ergebe sich die Möglichkeit, in Bahnhofsnähe einen zentralen Busbahnhof zu bauen. Die Stadtbusse sollen die Haltestelle anfahren, ihr zentraler Punkt bleibt aber am Treffpunkt an der Adolfstraße.
Das Planungskonzept sieht zudem den Bau eines P+R-Parkhauses Nord mit einer direkten Anbindung an die sogenannte Tigerbrücke vor. Zur Verbesserung der Situation für Radfahrer sollen in dem Parkhaus und in einer zusätzlichen eigenen Radstation neue Abstellplätze für Fahrräder geschaffen werden. Zudem ist der Bau eines gesonderten Radwegs entlang der Südtangente vorgesehen. Schließlich sieht das Planungskonzept den Bau von Wohnungen und die Ansiedlung von Gewerbe vor.
Bislang sahen die Planungen den Bau des Radschnellweg im Jahr 2019 vor. Der Bau des P+R-Parkhauses Nord ist demnach für das Jahr 2020 vorgesehen, ab 2021 könnten u.a. die Südtangente und der ZOB folgen.
Parallel zu den Planungen soll mit dem Rückbau der nicht mehr benötigten Oberleitungen auf der Nordseite des Bahnhofs begonnen werden. Nach Auskunft der Deutschen Bahn, die die Arbeiten durchführt, soll das bis Mitte 2019 abgeschlossen werden.

Wie wichtig ist Ihnen eine bewachte Radstation?

(os). Beim "Stadtumbau West" ist eine Fahrradstation vorgesehen. In der Vergangenheit wurde immer wieder darüber diskutiert, ob man eine Fahrradstation z.B. nach Vorbild der Fahrradstadt Münster einrichten sollte. Dort können Radfahrer ihr Fahrrad in einem bewachten Raum abstellen, zudem werden dort kostenpflichtige Reparaturen und Servicechecks an den "Leezen" (Fahrräder) angeboten.
Wie wichtig wäre Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine derartige, von einem Fachmann betriebene Radstation? Würden Sie vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, wenn Ihnen in Bahnhofsnähe eine bewachte Radstation angeboten würde? Schreiben Sie bis Montag, 10. September, eine E-Mail an oliver.sander@kreiszeitung.net.