50. Spielzeug- und Kleiderbörse in St. Paulus
Buxtehude: Ein tolles Team seit 25 Jahren

Das Flohmarktteam der Kleider- und Spielzeugbörse früher ...
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  • Das Flohmarktteam der Kleider- und Spielzeugbörse früher ...
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

ab. Buxtehude. "Am Anfang waren wir unsere besten Kunden", sagt Sabine Otromke. "Jetzt versorgen wir unsere Nichten, Neffen und Enkel und unsere eigenen Kinder kaufen hier ein." Sabine Otromke war eine Helferin der ersten Stunde, als damals die Leiterin der Wichtelgruppe der St.-Paulus-Gemeinde in Buxtehude, Antje Wyremba, auf die Idee kam, einen Flohmarkt mit Kinderkleidung und Spielzeug anzubieten. Inzwischen ist es 25 Jahre her, dass die Frauen die erste Spielzeug- und Kleiderbörse auf die Beine stellten. Am Samstag, 14. September, findet die Börse zum 50. Mal in der Kirche und den Gemeinderäumen statt.

Die Motivation war damals, eine finanzielle Grundlage für die ehrenamtlich geführte Wichtelgruppe zu schaffen und Eltern, vor allem Mütter, als Helferinnen mit ins Boot zu holen.
Die Börse schlug ein wie eine Bombe: Viele Eltern nutzen nach wie vor die Gelegenheit, gute und günstige Ware für ihre Kleinen zu erhalten. Das Konzept, dass am Tag vor dem Flohmarkt von den Anbietern ausgepreiste Ware zur St.-Paulus-Gemeinde gebracht und von den Helferinnen dort nach Größen sortiert und aufbereitet wird, gibt es nach wie vor.

An den Anfang erinnert sich auch Anne Thomsen. "Wir wollten den Flohmarktbesuchern gerne Waffeln anbieten und haben in der Kirche welche gebacken", erzählt sie. Danach habe es "Mecker" gegeben - beim Gottesdienst am darauf folgenden Sonntag roch die ganze Kirche noch nach Waffeln.

Waren es zum Flohmarktstart ca. 20 helfende Hände, packen jetzt doppelt so viele mit an. "Ein Team im heutigen Sinne gab es damals nicht", erinnert sich Petra Cohrs. Das habe sich erst herauskristallisiert, als ihr Mann mit einer Datenbank die EDV einrichtete. "Vorher war alles noch mühsam mit farbigen Aufklebern, die wir stundenlang nach Namen sortieren mussten. Inzwischen ist es einfacher und schneller." Gab es am Anfang rund 80 Anbieternummern für je 50 Teile, hat es sich nunmehr bei 132 Nummern gut eingependelt. Damit werden bei jeder Spielzeug- und Kleiderbörse 6.500 Artikel angeboten. "Mehr geht kapazitätsmäßig nicht."
Wie lange das Organisationsteam, zu dem neben Petra Cohrs, Sabine Otromke, Silvia Twarock und Anne Thomsen auch Frauke Augustin und Sabine Krause gehören, die Börse noch auf die Beine stellen will, steht noch nicht fest. "Ich habe immer gesagt, wenn ich Oma werde, steige ich aus", meint Sabine Otromke lachend. "Jetzt bin ich Oma - aufhören will ich aber trotzdem noch nicht."

Auf die Frage, was sie seit 25 Jahren bei der Stange hält, antworten die Frauen unisono: "Wir haben gemeinsam viel Spaß und treffen uns auch privat. Und es ist schön, die Begeisterung und Freundlichkeit der Kunden mitzuerleben." Für sie steht fest: "Wir machen weiter, so lange wir noch Lust und Laune dazu haben."

• Die 50. Spielzeug- und Kleiderbörse gibt es am Samstag, 14. September, von 10 bis 12.15 Uhr in der St.-Paulus-Gemeinde in Buxtehude, Finkenstraße 53. 20 Prozent des Erlöses kommen den Kindergruppen der Gemeinde zugute.

Das Flohmarktteam der Kleider- und Spielzeugbörse früher ...
... und heute: Sabine Otromke und Sylvia Twarock (vorne, v.li.) mit Frauke Augustin (hinten, v.li.), Petra  Cohrs und Anne Thomsen (es fehlt: Sabine Krause)

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