Stiftung soll "Chancenförderer" auf vielen Gebieten sein
Buxtehude Stiftung hilft und sucht Unterstützer

Der Stiftungsrat (v.l.): Ralf Dessel (Hansestadt Buxtehude), Christel Lemm (SPD), Stefan Schilling (CDU), Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt und Guido Seemann (Grüne)
  • Der Stiftungsrat (v.l.): Ralf Dessel (Hansestadt Buxtehude), Christel Lemm (SPD), Stefan Schilling (CDU), Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt und Guido Seemann (Grüne)
  • Foto: Hansestadt Buxtehude
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tk. Buxtehude. "Für fast jeden Zweck und Lebensbereich kann die 'Buxtehude Stiftung' Gutes tun", sagt Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt. Gemeinsam mit dem Stiftungsvorstand wirbt sie dafür, dass Spenden und Zustiftungen fließen. Die Stiftung könne Hilfe leisten, wenn Vereine oder Institutionen mit Corona-Folgen zu kämpfen haben, sagt die Bürgermeisterin, die der Stiftung als Vorsitzende vorsteht.

Die Stiftung wurde vom Rat der Stadt ins Leben gerufen und befindet sich unter dem Dach der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Mit einem Anfangskapital von 25.000 Euro städtischen Mitteln und weiteren 21.000 Euro von der Sparkasse ging es los. Die Stiftung wird ehrenamtlich geführt und die Verwaltung wird von dem Geldinstitut ebenfalls ohne Bezahlung übernommen. Erfreulich: Die Bilanz für 2019 zeigt, dass 24.000 Euro als Erträge (Mittel, die überwiegend durch Spenden finanziert wurden) eingesetzt werden konnten.

"Von Kinderbetreuung bis Seniorenarbeit"

"Wir haben die Stiftung bewusst breit aufgestellt", sagt Katja Oldenburg-Schmidt. Die Möglichkeiten reichen von Kinderbetreuung bis zu Seniorenarbeit, sie umfassen Kunst, Kultur, Natur- und Tierschutz, aber auch Sport. "Jeder, der sich finanziell engagieren möchte, findet ein Feld, das ihm besonders wichtig ist", so die Bürgermeisterin.

Unterstützung gemeinnütziger Institutionen

Wichtig ist dem Stiftungsvorstand, dass es bei der Verwendung der Mittel nicht um eine Entlastung der Stadt geht. Alles, was die Stiftung finanziert, geschieht zusätzlich. Katja Oldenburg-Schmidt macht allen gemeinnützigen Institutionen Mut, sich an die Stiftung zu wenden - gerade jetzt, wenn es um die Bewältigung der Corona-Folgen gehe.

Zustiftungen und Spenden

Wer sich finanziell engagieren möchte, hat grundsätzlich zwei Wege: Es kann Zustiftungen geben, die in das Kapital fließen, das nicht aufgezehrt werden darf. Nur die Erträge werden eingesetzt. Außerdem sind Spenden möglich. Die fließen direkt in die Erträge und können ausgeschüttet werden. Dabei können die Spender oder Zustifter bestimmen, ob sie ihre Mittel in einem bestimmten Bereich einsetzen wollen.
"Wir wollen Chancenförderer sein", betont die Bürgermeisterin. Bürger der Stadt, die sich finanziell engagieren möchten, würden in der Stiftung das richtige Instrument finden. 

Weitere Infos: www.buxtehude.de/portal/seiten/die-buxtehude-stiftung-900000775-20351.html

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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