Riesiger Andrang
Eingespieltes Doppelevent: Weinfest und Cyclassics in Buxtehude

Gut besucht – das Weinfest in Buxtehude
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Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter Buxtehude: Wein, Sonne und rekordverdächtige Besucherzahlen trafen am Sonntag auf Weltklasse-Radsport mitten in der Innenstadt. Zum zweiten Mal fielen die ADAC Cyclassics und das Weinfest zusammen – und Altstadtverein, Stadt und Landkreis ziehen ein positives Fazit.

Sommerliche Temperaturen und volle Plätze

Das Weinfest begann am Freitag bei hochsommerlichen 34 Grad zunächst etwas ruhiger. Später füllte sich die Innenstadt jedoch deutlich, bis tief in die Nacht wurde gefeiert. Am Samstag kamen noch einmal erheblich mehr Besucher in der Innenstadt zusammen. Teilweise wurde es auf den Plätzen sehr eng – die Besucherzahlen fast auf Rekordniveau. „Wir sind sehr zufrieden“, zieht Eventmanager Nick Reinartz Bilanz.

Der Rathausplatz lockte viele Besucherinnen und Besucher an | Foto: Nick Reinartz
  • Der Rathausplatz lockte viele Besucherinnen und Besucher an
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Am Rathausplatz lockte ein neuer DJ-Tower lockte noch mehr Menschen auf die Fläche und ergänzte das dortige Weindorf. Auch Reinartz’ eigener Auftritt am Stavenort mit seiner Band aus Kölner Straßenmusikern kam gut an. Trotz vieler paralleler Aufgaben hatte viel Freude auf der Bühne. Dass er auch als Musiker auf bei dem Fest dabei sein kann, habe er auch dem eingespielten Team zu verdanken: „Wir haben mittlerweile ein großes Team von Helfern, die auch in diesem Jahr wieder einen richtig guten Job gemacht haben“, betont Reinartz.

Auch das Konzept gegen Glasbruch zeigte Wirkung. Besucher wurden stärker als im Vorjahr darauf hingewiesen, Flaschen und Gläser zurückzubringen. Ganz verhindern ließ sich Glasbruch zwar nicht, nach Einschätzung der Organisatoren funktionierte das Vorgehen aber besser.

Zufriedene Schausteller und Winzer

Positives Feedback kam zudem von Schaustellern und Gastronomie. Stephan Schulz vom Altstadtverein hatte deren Zusammenarbeit in diesem Jahr koordiniert. Besonders das breitere kulinarische Angebot wurde gelobt, ebenso der konsequente Veranstaltungsabschluss um 1 Uhr, berichtet Ulrich Wiegel, Vorsitzender des Altstadtvereins.

Auch bei den Winzern kam das Wochenende gut an. Frank Pauly ist eigens aus Mesenich an der Mosel angereist und seit 16 Jahren gemeinsam mit seinem Bruder, dem Inhaber des Weinguts, beim Buxtehuder Weinfest dabei. Der Termin gehöre für beide fest zum Kalender. Auch in diesem Jahr habe sich die Reise gelohnt.

Winzer Frank Pauly ist mit seinem Bruder, dem Inhaber des Weinguts Pauly, aus Mesenich an der Mosel angereist | Foto: pau
  • Winzer Frank Pauly ist mit seinem Bruder, dem Inhaber des Weinguts Pauly, aus Mesenich an der Mosel angereist
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Für das kommende Jahr soll nun weiter am Konzept gearbeitet werden. Dabei dürfte auch die Frage eine Rolle spielen, wie mit den teils sehr vollen Plätzen umgegangen werden kann.

Vom Rennstart direkt zum Weinfest

Am Sonntag rückten dann zunächst die Cyclassics in den Mittelpunkt. Zum zweiten Mal startete das Profirennen in Buxtehude und führte anschließend durch den Landkreis Stade in Richtung Hamburg.

Am Sonntag starteten die Radprofis vom Rathausplatz aus bei den ADAC Cyclassics | Foto: Carsten Meyer
  • Am Sonntag starteten die Radprofis vom Rathausplatz aus bei den ADAC Cyclassics
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„Aus Sicht der Stadt hat alles großartig geklappt“, sagt Ines Hansla von der Pressestelle der Stadt Buxtehude. Beim zweiten Mal sei vieles routinierter gelaufen. Vor dem Rathaus und entlang der Strecke herrschte gute Stimmung, die Streckenposten seien gut vorbereitet gewesen. Auch die Fahrer hätten sich vor der Kulisse in der Hansestadt wohlgefühlt.

Das Doppelevent hatte zudem einen Effekt, der besonders willkommen war: Viele Besucher wechselten nach dem Start der Cyclassics direkt zum Weinfest und verbrachten dort den Nachmittag bei bestem Sommerwetter, so Wiegel.

Auch am Sonntag genossen viele noch die ruhige Atmosphäre des Weinfestes nach dem Start der Profisportler
  • Auch am Sonntag genossen viele noch die ruhige Atmosphäre des Weinfestes nach dem Start der Profisportler
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Landkreis lobt Zusammenarbeit

Auch der Landkreis Stade zieht ein positives Fazit. Für den Renntag waren zahlreiche Einsatzkräfte vorbereitet. Die umfangreichen Absprachen im Vorfeld hätten sich ausgezahlt. Auf dem Gebiet des Landkreises Stade blieben größere Zwischenfälle aus.

Foto: Landkreis Stade

Überschattet wurde das Rennwochenende allerdings von einem Todesfall beim Amateurrennen in Hamburg. Dort starb ein 70-jähriger Radfahrer.

Redakteur:

Pauline Bellmann aus Buxtehude

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