Für Freiwilliges Soziales Jahr bewerben: "Das bringt dich weiter"

Emre-Can Özkan, Annalena Druwe, Michael Suhr und Johanna Lange absolvieren ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und wollen andere motivieren, auch diesen Weg zu gehen Foto: tk
  • Emre-Can Özkan, Annalena Druwe, Michael Suhr und Johanna Lange absolvieren ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und wollen andere motivieren, auch diesen Weg zu gehen Foto: tk
  • hochgeladen von Tom Kreib

Vier FSJler machen Werbung für das Freiwillige Soziale Jahr bei der Stadt Buxtehude

tk. Buxtehude. "Ich könnte das auch noch weitere fünf Jahre machen", sagt Michael Suhr. Er macht ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Stadtjugendpflege. Gemeinsam mit Johanna Lange, die ebenfalls bei der Stadtjugendpflege beschäftigt ist, sowie Annalena Druwe und Emre-Can Özkan, sie arbeiten in der Kita Rotkäppchenweg, machen sie Werbung für ein sinnvolles Jahr als FSJler nach der Schule. "Das ist perfekt, um einen Job und das Arbeitsleben richtig kennenzulernen", sagt Annalena. "Das bringt dich weiter", fügt Emre hinzu.

So unterschiedlich die Motivation war, die zum FSJ geführt hat, so einig sind sich alle, dass diese zwölf Monate ein Gewinn sind. Michael, der Lehrer werden will, fühlt sich bestärkt, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen das Richtige für ihn ist. Annalena will Erzieherin werden und Emre-Can arbeitet zwar gerne mit Kindern, sucht seine Zukunft aber in einer anderen Ausbildung.

Wer jetzt darüber nachdenkt, ob das FSJ das Richtig für sich selbst sein könnte, bekommt von den vieren gute Argumente. "Das macht sehr viel mehr Spaß, als an der Kasse zu sitzen", meint Michael. Zwar würden solche Jobs mehr Geld und auch mehr Freizeit bringen, seien aber keine Herausforderung, die einen nach vorne bringen. Und Emre-Can ergänzt, dass solch eine Orientierungsphase doch viel cleverer sei als der Beginn einer Ausbildung, die ohnehin nicht der Traumjob ist. Annalena findet, dass die Arbeit in der Kita ihrem Selbstbewusstsein richtig gut getan hat. Wer anschließend studieren wolle, könne zudem mit dem FSJ seinen Notendurchschnitt verbessern, ergänzt Michael.

In der Stadtverwaltung koordiniert Frauke Schulte, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Jugend und Familie, die FSJler. Sie hofft jetzt auf Bewerbungen. Schulte hat festgestellt, dass das Interesse von Schulabgängern an diesem Angebot nachgelassen hat. 
Übrigens: Als günstige Aushilfe fühlt sich keiner der vier ausgenutzt. Die Arbeit in einem tollen Team mache extrem viel Spaß, sagen alle.

• Die Stadt Buxtehude sucht in jedem Jahr zehn FSJler. Neun für städtische Kitas und derzeit einen für die Arbeit in der Stadtjugendpflege. Alle FSJler bekommen ein Taschengeld von 390 Euro im Monat. Fest zum Programm gehören 25 Bildungstage, bei denen nicht nur pädagogische Themen für die jeweiligen Einrichtungen, sondern auch Strategien für Bewerbungen behandelt werden. Weitere Infos: www.buxtehude.de

Autor:

Tom Kreib

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.